Umweltfreundlich von München zu ausgewählten Tourenzielen im Chiemgau, den Ammergauer Alpen und im Allgäu. Das Pilotprojekt des DAV wird bis Ende Oktober verlängert.

Aufgrund des erfolgreichen Auftakts – über 650 Mitfahrer:innen an den ersten fünf Wochenenden – sowie der positiven Rückmeldungen aller Projektpartner wird die Pilotphase des Münchner Bergbusses bis Ende Oktober 2021 verlängert. 

Dr. Matthias Ballweg, 1. Vorsitzender Sektion Oberland.

Dr. Matthias Ballweg, 1. Vorsitzender Sektion Oberland.

| © Dominik Sinhart, Alpenverein München

Trotz eher mauem Bergwetter in den Sommermonaten ist der Start des Pilotprojekts "Münchner Bergbus" sehr erfolgreich verlaufen. Die Auslastung lag bei etwa 50% der Kapazität.

Erfreut darüber zeigte sich Matthias Ballweg, erster Vorsitzender der federführenden Sektion Oberland: “Solche Auslastungszahlen sind bei Angebotseinführungen im ÖPNV ungewöhnlich. Normalerweise werden sie im Probebetrieb gar nicht und im Linienbetrieb erst nach zwei bis vier Jahren erreicht.“

Bleibt also für einen goldenen Wanderherbst mit beständigen Wetter im September und Oktobe zu hoffen. 

Alle Bergbusse auf einen Blick

Alle Informationen zu den Bergbuslinien sowie zu weiteren Busverbindungen in den bayerischen Alpen gibt es unter alpenverein.de/bergbus. Dort sind außerdem Links zu Fahrplänen und Ticketbuchung sowie Tourentipps in den jeweiligen Zielregionen zu finden.

Lohnende Ziele: Die Bergsteigerdörfer

Die neuen Münchner Bergbuslinien steuern lohnende Tourenziele an. Unter anderem drei der vier bayerischen Bergsteigerdörfer - Kreuth am Tegernsee sowie Sachrang und Schleching im Chiemgau - und das neue Bergsteigerdorf in Österreich: Steinberg am Rofan. Die Bergsteigerdörfer setzen sich besonders für nachhaltigen Tourismus ein. Dabei spielt auch die Mobilität im Rahmen der Anreise und vor Ort eine wichtige Rolle.

Quiz: Teste Dein Wissen über Bergsteigerdörfer

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