Hier findet ihr aktuelle Informationen zu Einreisebestimmungen und Corona-Maßnahmen für Bergsportler.

Angesichts der Corona-Pandemie fragen sich viele Bergsportler, ob, wie und wo sie "ihren" Sport derzeit ausüben können.

Daher informieren wir regelmäßig über die aktuelle Situation für Bergsportler in den Alpen.

+++ Testpflicht für alle Reiserückkehrer ab 1.08. +++ Ausreise aus Deutschland uneingeschränkt möglich. +++ Weitreichende Lockerungen bei Corona-Maßnahmen in Bayern. +++ Touristische Reisen in Bayern wieder erlaubt. +++ Touristische Reisen nach Österreich möglich. +++ 

Update am 30.07.2021: Allgemeine Testpflicht für Reiserückkehrer

Als Reaktion auf die wieder steigenden Infektionszahlen hat sich die Bundesregierung - nach übereinstimmenden Medienberichten - auf die Einführung einer allgemeinen Testpflicht für Reiserückkehrer ab dem 1. August 2021 geeinigt. 

Demnach dürfen nur noch Personen in die Bundesrepublik Deutschland einreisen, die einen negativen Corona-Test oder einen Impf- bzw. Genesenen-Nachweis erbringen können.

Dabei ist es völlig unerheblich, mit welchem Verkehrsmittel (PKW, Bahn, Schiff oder Flugzeug) die Einreise erfolgt und welche Risikoeinstufung das Land hat, von dem aus eingereist wird. Die Nachweispflicht gilt nicht für Kinder unter 12 Jahren.

Bei der Einreise aus einem Virusvariantengebiet ist die Vorlage eines negativen Corona-Tests zudem auch für Genesene wie Geimpfte obligatorisch.

Update vom 21.07.2021: Keine Einschränkungen bei der Ausreise

Die bestehenden Corona-Regelungen wurden vom bayerischen Kabinett am 13. Juli 2021 in manchen Bereichen noch einmal nachjustiert. Für Outdoorsportler:innen besonders von Interesse sind folgende Punkte: 

  • Erleichterungen für geimpfte und genesene Personen: Nächtliche Ausgangsbeschränkung: Die nächtliche Ausgangsbeschränkung findet auf geimpfte und genesene Personen keine Anwendung. Kontaktbeschränkung: Die Kontaktbeschränkungen finden auf geimpfte und genesene Personen keine Anwendung. Wenn bei privaten Zusammenkünften und ähnlichen sozialen Kontakten sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt.

  • Beherbergungsbetriebe (etwa Schutzhütten der Alpenvereine oder Campingplätze): Jeder Übernachtungsgast hat ohne Rücksicht auf die 7-Tage-Inzidenz vor Ort bei seiner Ankunft einen negativen Corona-Test vorzulegen. Geimpfte und Genesene sind hiervon befreit.
     In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von 50 oder mehr benötigen Gäste zusätzlich für jede weiteren 48 Stunden einen weiteren negativen Corona-Test. Geimpfte und Genesene sind hiervon befreit.

  • Sport: In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht überschritten wird, ist Sport jeder Art ohne Personenbegrenzung gestattet. In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von 50 oder mehr ist mit negativem Corona-Test jede Art Sport ohne Personenbegrenzung erlaubt undohne Testnachweis kontaktfreier Sport in Gruppen von bis zu 10 Personen oder unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt.

  • Reisen: Es bestehen derzeit keine pandemiebedingten Einschränkungen bei der Ausreise aus Deutschland. Für Einreisende nach Deutschland besteht weiterhin die Pflicht zur digitalen Einreiseanmeldung und die Nachweispflicht für einen negativen Corona-Test abhängig von der Risikoeinstufung des Herkunftsstaates bzw. des Reisemittels (Flugzeug).

  • Einreise nach Österreich: Für die Einreise aus Deutschland sind nach wie vor ein Impfnachweis, ein PCR-, Antigen- oder Antikörpertest oder eine Bestätigung für eine überstandene Infektion vorzulegen. Außerdem besteht die Pflicht zur Registrierung und Quarantäne (falls notwendig). Für vollimmunisierte Personen entfällt die Registrierungs- und Quarantänepflicht ab dem 14. Tag nach der letzten notwendigen Impfdosis (abhängig vom jeweiligen Impfstoff). Ebenso ausgenommen sind Minderjährige ab dem zwölften Lebensjahr, wenn sie in Begleitung eines vollständig geimpften Erwachsenen einreisen.

+++ Aktuelle Informationen zu Inzidenzwerten, Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen in Bayern findet ihr hier. +++

Update vom 08.06.2021: Nur noch zwei Inzidenzkategorien in Bayern

Nach Beschluss des bayerischen Kabinetts werden die Inzidenzkategorien verkleinert. Zukünftig wird im Freistaat nur noch zwischen Gebieten mit einer Inzidenz von unter 50 sowie Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 unterschieden. 

Ab dem 07. Juni gelten vor diesem Hintergrund auch neue Regelungen in Bayern. Für Outdoorsportler:innen besonders von Interesse sind folgende Punkte: 

  • Soziale Kontakte: Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 dürfen sich 10 Personen aus max. drei Haushalten, bei Inzidenz von unter 50 dann 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten gemeinsam aufhalten. Geimpfte und genesene Personen zählen bei privaten Treffen oder ähnlichen sozialen Kontakten nicht mit.

  • Öffentliche Veranstaltungen (etwa Vereinssitzungen) werden wieder möglich: Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 draußen bis 50, drinnen bis 25 Personen – bei einer Inzidenz unter 50 draußen bis 100, drinnen bis 50 Personen (zuzüglich Geimpfte und Genese). Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bedürfen nicht Geimpfte oder

  • Beherbergungsbetriebe (etwa Schutzhütten der Alpenvereine): Zimmer können künftig an alle Personen vergeben werden, die sich nach den neuen allgemeinen Kontaktbeschränkungen zusammen aufhalten dürfen (10 Personen, bei Inzidenz zwischen 50 und 100 aus max. drei Haushalten). In Gebieten mit einer Inzidenz unter 50 muss jeder Gast künftig nur noch bei der Ankunft (nicht mehr wie bisher alle 48 Stunden) einen negativen Test vorweisen, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bleibt es bei Tests alle 48 Stunden.

  • Sport: Für alle wird Sport (kontaktfreier Sport ebenso wie Kontaktsport) indoor wie outdoor in allen Gebieten mit einer Inzidenz unter 100 ohne feste Gruppenobergrenzen möglich, in Gebieten mit einer Inzidenz zwischen 50 und 100 allerdings nur für Teilnehmer, die einen aktuellen negativen Test vorweisen können. Auf Sportanlagen wird die Zahl der Teilnehmer im Rahmenkonzept nach der Größe der Sportanlage sachgerecht begrenzt.

Update vom 21.05.2021: Weitere Lockerungen im Tourismus- und Freizeitbereich

Zum Start der Pfingstenferien treten in Bayern neue Corona-Regeln in Kraft. Die weiter rückläufigen Inzidenzwerte machen auch Lockerungen im Tourismus- und Freizeitbereich möglich. Die wichtigsten Neuerungen für Urlauber und Freizeitsportler im Überblick:

  • Ab dem Pfingstwochenende können Beherbergungsbetriebe (z.B. Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen, Jugendherbergen, Campingplätze sowie Schutzhütten) auch für touristische Zwecke öffnen. Dabei ist eine Anreise in die Beherbergungsbetriebe schon am Freitag, den 21. Mai 2021, möglich.

  • Voraussetzung ist dabei ein negativer, aktueller Corona-Test (vor höchstens 48 Stunden vorgenommener PCR-Test, vor höchstens 24 Stunden vorgenommener POC-Antigentest, Selbsttest unter Aufsicht) der Gäste bei Anreise sowie jeweils alle weiteren 48 Stunden. Davon ausgenommen sind geimpfte und vollständig genesene Personen sowie Kinder unter 7 Jahren.

  • Gastronomische Angebote von Beherbergungsbetrieben auch im Innenbereich sind dabei nur für Hotelgäste und nur bis 22 Uhr zulässig. 

  • Zulässig ist im Rahmen des Beherbergungsbetriebs ferner die Erbringung von Kur-, Therapie- und Wellnessangeboten (z.B. Schwimmbäder, Fitnessräume, Solarien) gegenüber Gästen.

  • Ab dem 21. Mai 2021 können Freibäder in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 öffnen. Voraussetzung ist die Beachtung des entsprechenden Rahmenhygienekonzepts (Abstandswahrung, Beschränkung der Personen pro m² etc.), ein Termin und ein negativer Test. Diese Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 100 werden ab 21. Mai 2021 bei Sportveranstaltungen im Freien (hierzu zählen auch Freiluftstadien mit überdachten Zuschauerplätzen) Zuschauer im gleichen Umfang und unter gleichen Voraussetzungen wie bei Kulturveranstaltungen im Freien (d.h. Testpflicht, feste Plätze, max. 250 Zuschauer) zugelassen. Die Testpflicht entfällt in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tages-Inzidenz unter 50.

+++ Ab dem 21. Mai dürfen auch die insgesamt 67 Schutzhütten des Deutschen Alpenvereins in Bayern offiziell wieder öffnen. Was Tages- und Übernachtungsgäste jetzt wissen müssen - und welche Regelungen in Österreich gelten, erfahrt ihr hier. +++

Update vom 19.05.2021: Touristische Reisen nach Österreich wieder möglich

Ab dem 19. Mai sind auch touristische Reisen nach Österreich offiziell wieder möglich. Für die Einreise nach Österreich gilt jetzt prinzipiell die 3-G-Regel.

Demnach dürfen nur getestete, genesene oder geimpfte Personen in die Alpenrepublik einreisen. Zudem ist die Abgabe einer Einreiseanmeldung weiterhin obligatorisch für den Grenzübertritt. Für Einreisende aus Deutschland, die die 3-G-Regel erfüllen, entfällt jetzt die Quarantänepflicht.

Die Nachweise für geimpfte, genesene und getestete Personen sind einander gleichgestellt, unterscheiden sich jedoch in ihrem Gültigkeitszeitraum. Ausführliche Informationen dazu findet ihr hier.

Für Tages- oder Mehrtagestouren nach Österreich: Das muss man wissen

Um für eine Tagestour nach Österreich einzureisen, ist - neben der verpflichtenden Einreiseanmeldung - ein Antigen-Test (mit einer Gültigkeit von 48 Stunden ab Probenahme) ausreichend; für eine Zwei-Tages-Tour ist man mit einem negativen PCR-Test (gilt 72 Stunden ab Probenahme) auf der sicheren Seite. 

Beide Tests können auch innerhalb von 24 Stunden auf eigene Kosten in Österreich nachgeholt werden!

Für geimpfte und genesende Personen, die von Österreich nach Deutschland einreisen, entfällt die Testpflicht. Ebenso ist die Quarantäneverpflichtung bei Vorlage des Impf-, Genesungs- oder negativen Testnachweises aufgehoben, wenn diese über das Einreiseportal der Bundesrepublik Deutschland übermittelt werden.

Update vom 14.05.2021: Hüttenübernachtungen in Österreich wieder möglich

Ab dem 19. Mai fährt Österreich wieder hoch! Auch Gastronomie-, Hotellerie- und Beherbergungbetriebe dürfen dann offiziell wieder öffnen. 

Ob an diesem Tag auch die Schutzhütten der alpinen Vereine, die zu den Beherbergungsbetrieben zählen, wieder ihren Übernachtungsbetrieb aufnehmen, steht noch nicht ganz fest. Die Regelungen, auf die sich Gäste einstellen müssen, sind aber bereits bekannt: 

  • Zutrittstests: 3G-Regel (getestet- genesen-geimpft): Gäste müssen bei der Anreise ein gültiges negatives Testergebnis/ Impfzertifikat/ Bestätigung der Genesung vorweisen.

  • Registrierungspflicht (digital oder in Papierform): Gilt für alle Gäste im Innen- und Außenbereich mit Aufenthalt länger als 15 Minuten. Bei Besuchergruppen, die ausschließlich aus im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen bestehen, sind die Daten einer volljährigen Person ausreichend. 

  • Bei mehrtägigen Aufenthalten muss jeder Gast nach Ablauf der Gültigkeit seines Zutrittstest ein neues negatives Testergebnis vorweisen.

  • FFP2-Maskenpflicht für Gäste in allgemein zugänglichen Bereichen.

  • 2-Meter-Mindestabstand zwischen Gästegruppen. Der Mindestabstand gilt nicht, sofern geeignete Schutzvorrichtungen zur räumlichen Trennung vorhanden sind.

  • Gästegruppen sind Personen eines gemeinsamen Haushalt gleichgestellt.

  • Verköstigung von Gästen analog zu Regelungen der Gastronomie. In Innenbereichen sind vier Personen pro Tisch zuzüglich maximal sechs Kinder zulässig, im Außenbereich erhöht sich die Anzahl der Personen auf 10 pro Tisch sowie maximal 10 Kinder.

Beim DAV arbeite man gerade an einer Übersicht, welche Schutzhütten des Alpenvereins in Österreich wann öffnen werden, so Miriam Roth vom Ressort Hütten und Wege beim Deutschen Alpenverein auf Nachfrage von alpin.de. Zu Hüttenöffnungen im deutschen Alpenraum könne man zum jetztigen Zeitpunkt noch nichts sagen.

Update vom 13.05. 2021: Erleichterungen im Grenzverkehr zwischen Deutschland und Österreich

Seit dem 13. Mai 2021 gelten im Grenzverkehr zwischen Deutschland und Österreich neue, bundeseinheitliche Regelungen: 

  • Für getestete, geimpfte und von Covid-19 genesene Personen, die sich in den vergangenen zehn Tagen vor der Einreise ausschließlich in Deutschland oder Österreich aufgehalten haben, entfällt bei der Einreise von Deutschland nach Österreich die Quarantänepflicht. Eine Anmeldepflicht besteht für alle Einreisenden allerdings weiterhin.

  • Für geimpfte und genesende Personen, die von Österreich nach Deutschland einreisen, entfällt die Testpflicht. Ebenso ist die Quarantäneverpflichtung bei Vorlage des Impf-, Genesungs- oder negativen Testnachweises aufgehoben, wenn diese über das Einreiseportal der Bundesrepublik Deutschland übermittelt werden.

Update vom 11.05. 2021: Bergbahnen dürfen Betrieb wieder aufnehmen

Zum Start der Pfingstenferien wird es in Bayern weitere Lockerungen im Freizeitbereich geben. Bei entsprechend niedrigen Inzidenzwerten - die stabil unter 100 liegen müssen - darf ab dem 21. Mai nicht nur die Fluss- und Seenschifffahrt den Publikumsverkehr im Freistaat wieder aufnehmen, sondern auch die Bergbahnen

Führungen in der freien Natur und den Bergen werden ebenfalls wieder erlaubt.

Update vom 05.05. 2021: Erhebliche Lockerungen im Tourismusbereich ab 21. Mai

Die bayerische Staatsregierung hat am 04. Mai weitreichende Änderungen der Infektionsschutzmaßnahmen beschlossen, die vorerst bis 06. Juni gelten sollen

Nach den Beschlüssen des Kabinetts dürfen sich sich demnach alle Bergsportler:innen berechtigte Hoffnungen auf einen Pfingsturlaub in der bayerischen Alpen- oder auch Mittelgebirgsregionen machen:

  • Ab dem 21. Mai werden in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 touristische Angebote wieder zugelassen. Dazu zählen Hotels, Ferienwohnungen und -häuser sowie Campingplätze.

+++ Hier erfahrt ihr die aktuellen Inzidenzwerte in Bayern. +++

Derzweit werde ein entsprechendes Konzept zur Umsetzung der Abstands- und Hygienemaßnahmen für die inzidenzabhängigen Öffnungen erarbeitet, so Ministerpräsident Söder; bei einem entsprechend negativen Trend müssten diese aber wieder zurückgenommen werden. 

Für Gastronomen soll es bereits ab dem 10. Mai möglich sein, die Außenbereiche bis 22 Uhr wieder zu öffnen. Voraussetzung ist auch hier ein Inzidenzwert vor Ort von unter 100. 

Für vollständig geimpfte Personen wird zudem ab dem 06. Mai die nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr aufgehoben, die geltenden Kontaktbeschränkungen entfallen für diese Personengruppe ebenfalls.

Die bekannten AHA-L Hygieneregeln (Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, Alltagsmaske tragen, Lüften) gelten für alle weiter. 

Österreich plant Lockerungen bei Einreise ab 19. Mai

Touristische Reisen nach Österreich sind derzeit offiziell nicht erlaubt, zudem gelten für die Alpenrepublik nach wie vor strenge Einreisbestimmungen (u.a. eine zehntägige Quarantänepflicht für Einreisende aus Deutschland). 

Die Regierung Kurz hat aber Erleichterungen im Reiseverkehr ab 19. Mai in Aussicht gestellt. Demnach soll die allgemeine Quarantänepflicht entfallen. Für die Einreise reicht künftig ein negativer Corona-Test oder ein Impfnachweis aus; Übernachtungen in Hotels oder anderen Beherberungsbetrieben sollen damit auch wieder möglich sein.

+++ Aktuelle Informationen zu den geltenden Regelungen der Einreise-Quarantäneverordnung findet ihr hier. +++

Der Transit durch Österreich ist nach wie vor ohne Einschränkungen möglich, vorausgesetzt die Fahrt verläuft ohne längere Zwischenstopps.

Update vom 28.04.2021: Bayern beschließt Lockerungen im Freizeitsport

Das bayerische Kabinett hat am 27. April Lockerungen im Bereich des Freizeitsports beschlossen, von denen vor allem Kinder profitieren sollen. 

So ist es Kindern unter 14 Jahren oberhalb einer 7-Tage-Inzidenz von 100 die Ausübung von Sport in Form von kontaktloser Ausübung im Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern gestattet. Etwaige Anleitungspersonen dürfen an diesem Sport teilnehmen, wenn sie ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis nachweisen können. 

Ansonsten gelten im Freistaat für die Sportausübung im Freien nach wie vor folgende Regelungen: 

  • in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird, ist nur die kontaktfreie Ausübung von Individualsportarten allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands erlaubt.

  • in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt, ist nur kontaktfreier Sport mit den Angehörigen des eigenen Hausstands und den Angehörigen eines weiteren Hausstands - max. fünf Personen - (Kinder unter 14 nicht mitgerechnet) sowie zusätzlich unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt.

  • in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht überschritten wird, ist nur kontaktfreier Sport in Gruppen bis zu 10 Personen oder unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt.

Einreise nach Bayern für Geimpfte erleichtert

Wer aus einem Corona-Risikogebiet kommend nach Bayern einreist und seit mindestens 15 Tagen vollständig gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft ist sowie über einen Impfnachweis in deutscher, englischer oder französischer Sprache verfügt, muss nicht in Quarantäne

Für alle anderen Personen gilt weiterhin die häusliche Quarantänepflicht von zehn Tagen nach der Einreise. Ausgenommen von der Regelung sind unter anderem "Personen, die nur zur Durchreise in den Freistaat Bayern einreisen und ihn auf unmittelbarem Weg unverzüglich wieder verlassen."

Update vom 15.04.2021: Bayern verlängert Lockdown bis 09. Mai

Das bayerische Kabinett hat am 13. April eine erneute Verlängerung des Lockdowns bis 09. Mai beschlossen. Die ursprünglich ab dem 12. April ins Auge gefassten weiteren Lockerungen sind in Bayern vorerst vom Tisch. Auf der Seite des bayerischen Innenministeriums heißt es dazu konkret:

  • Die bislang ab dem 12. April 2021 geplanten weiteren Öffnungsschritte in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von nicht über 100 bzw. 50 in den Bereichen [...] Sport bleiben weiter bis zum 26. April 2021 ausgesetzt.

  • Die Einreise-Quarantäneverordnung werden bis einschließlich 9. Mai 2021 verlängert. Sollte die derzeit geplante Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes früher in Kraft treten, wird die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung entsprechend angepasst werden.

  • Bei einer 7-Tages-Inzidenz von 100 sind alle Sportarten zulässig, die mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person kontaktfrei im Freien ausgeübt werden können.

Update vom 23.03.2021: Allgemeiner Lockdown wird bis 18. April verlängert

Die von der Bund-Länder-Konferenz am 22.03. beschlossene Verlängerung des allgemeinen Lockdowns bis (vorläufig) 18. April wurde durch das bayerische Kabinett bestätigt. 

Bis zum 11. April, dem Ende der Osterferien im Freistaat, wird es, so Ministerpräsident Markus Söder, keine weiteren Erleichterungen der bisher beschlossenen Corona-Maßnahmen geben.

Für den Bereich Sport gilt folgende Neuregelung:

  • die vorgesehenen weiteren Öffnungsschritte in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von nicht über 100 bzw. 50 in den Bereichen [...] Sport bleiben in jedem Fall bis zum Ende der Osterferien (12. April 2021) ausgesetzt.

Ab dem 12. April sollen - abhängig von den Inzidenzen - die Bestimmungen aber wieder gelockert werden. Auf der Seite des bayerischen Innenministeriums heißt es dazu konkret:

  • Solange in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt eine 7-Tage-Inzidenz von zwischen 50 und 100 besteht, so gilt: Kontaktfreier Sport im Innenbereich oder Kontaktsport im Außenbereich mit aktuellem (24 Stunden) COVID-19 Schnell- oder Selbsttest ist erlaubt.

Bayern: Verschärfung der Einreisebestimmungen

Wer nach Bayern einreisen möchte - ganz gleich, ob aus einem Risiko- oder Mutationsgebiet -, muss zukünftig ein negatives Testergebnis vorweisen können.

Spätestens bis Ende März soll nach Vorstellung der bayerischen Kabinetts "ein einheitliches Vorgehen der Länder vereinbart werden, welche Test- oder Quarantänevorschriften für die Rückkehr aus beliebten Urlaubszielen bestehen sollen, bei denen Urlauber aus zahlreichen Ländern zusammentreffen und sich Covid-19-Varianten leicht verbreiten können."

Oberbayern und Allgäu: Skisaison beendet

Die aktuellen Corona-Zahlen lassen auch die Skigebiets-Betreiber in Oberbayern nicht mehr an eine Aufnahme des Betriebs glauben. In den Wintersportgebieten Sudelfeld, Brauneck und Spitzingsee, die auch zum Verbund "Alpen Plus" gehören, wird es demnach in dieser Saison keinen Skibetrieb mehr geben.

Vor zehn Tagen hatten bereits die Skigebiete des Skiverbundes "Superschnee" mit den Skigebieten im Allgäu, Tannheimer Tal und Kleinwalsertal offiziell die Wintersaison 2020/21 für beendet erklärt. 

Im Skigebiet Garmisch-Classic hatte man sich bereits Anfang Februar zu diesem Schritt durchgerungen (siehe weiter unten). 

Update vom 11.03.2021: Stufenweise Lockerungen der Corona-Regelungen

Der Ministerrat hat am 04. März 2021 eine Verlängerung des allgemeinen Lockdowns bis einschließlich 28. März beschlossen. Gleichzeitig sind in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens stufenweise Lockerungen der Corona-Regelungen vorgesehen.

Für den Bereich Sport gelten seit dem 08. März konkret folgende Neuregelungen in Bayern: 

  • in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten wird, ist nur kontaktfreier Sport mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie einer haushaltsfremden Person (Kinder unter 14 nicht mitgerechnet) erlaubt, die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt;

  • in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt, ist nur kontaktfreier Sport mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie einer haushaltsfremden Person - max. fünf Personen - (Kinder unter 14 nicht mitgerechnet) sowie zusätzlich unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt;

  • in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht überschritten wird, ist nur kontaktfreier Sport in Gruppen bis zu 10 Personen oder unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt.

Corona: Tagesausflüge auch im März weiterhin möglich

Zwar gilt nach wie vor der dringene Appell der Bundesregierung, nach Möglichkeit auf alle touristischen Aktivitäten zu verzichten, Tagesausflüge sind aber weiterhin offiziell nicht verboten - Landkreise mit einer 7-Tage-Inzidenz über 200 bilden hier allerdings eine Ausnahme

Corona: Im März zur Skitour nach Österreich?

Die Frage dürfte sich für die meisten Tourengeher:innen angesichts der derzeitigen Auflagen wohl kaum stellen. 

Bis 31. März 2021 sieht die neue österreichische Einreiseverordnung grundsätzlich eine verpflichtende 10-tägige Quarantäne vor, die frühestens durch einen negativen PCR- oder Antigentest nach fünf Tagen beendet werden kann.

Zusätzlich soll ein negatives PCR- oder Antigen-Test-Ergebnis bei Einreise vorgelegt werden. Das Test-Ergebnis oder ein ärztliches Zeugnis über ein solches, muss in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein und darf nicht älter als 72 Stunden sein. Kann dieses nicht vorgelegt werden, ist ein Test spätestens 24 Stunden nach Einreise auf eigene Kosten durchzuführen.

Alle Reisenden müssen sich vor der Einreise nach Österreich elektronisch registrieren und die Empfangsbestätigung bei der Einreise ausgedruckt oder auf einem mobilen Gerät vorweisen. 

Jeder deutsche Staatsbürger, der aus einem Corona-Risikogebiet - dazu zählt weiterhin auch Österreich (ebenso wie Tschechien) - nach Bayern einreist, muss entweder schon bei der Einreise einen negativen Test vorweisen oder innerhalb von 72 Stunden nach Einreise beim zuständigen Gesundheitsamt ein negatives Testergebnis vorlegen.

Corona: Mit dem Camper in die Berge?

Grundsätzlich gilt: Bis mindestens 28. März 2021 bleiben in Deutschland Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken verboten, dies gilt auch für Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und private Anbieter von Wohnmobilstellplätzen. Bei der nächsten Bund-Länderkonferenz am 22. März soll über die Regelung erneut beraten werden.

Die Nacht im eigenen Camper, Caravan oder Wohnmobil auf einem Wanderparkplatz zu verbringen, ist jedoch grundsätzlich weiterhin erlaubt; allerdings nur für einen Zeitraum von zehn Stunden und zur "Wiedererlangung der Fahrtüchtigkeit". 

Dauercamper, die einen Campingplatz als Zweitwohnsitz gemeldet haben, dürfen sich in ihrem Wohmobil oder Wohnwagen - sofern es das Pandemiegeschehen zulässt - aufhalten und auch übernachten, sollten aber bedenken, dass eine Nutzung gemeinschaftlicher Einrichtungen (wie etwa Sanitäranlagen) weiterhin nicht möglich ist.

Corona: Keine Übernachtungen auf DAV-Hütten

Was für Campingplätze, Jugendherbergen, Hotels oder andere Beherbergungsbetriebe gilt, gilt auch für Berghütten: Bis mindestens 28. März dürfen diese keine Übernachtungen zu touristischen Zwecken anbieten. In Selbstversorgerhütten und Winterräumen des Deutschen Alpenvereins darf nur in einer Notfallsituation übernachtet werden, ansonsten nicht. 

Die Ausgabe von Speisen und Getränke "to go" ist für Hütten weiterhin möglich. Der DAV bittet, sich im Voraus unbedingt telefonisch bei der Hütte über die aktuelle Situation rückzuversichern. 

Update vom 12.02.2021: Garmisch beendet Wintersaison

Als Konsequenz aus den Beschlüssen der Bund-Länderkonferenz vom 10. Februar (siehe unten) hat die Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG angekündigt, im Skigebiet Garmisch-Classic den Betrieb in diesem Winter nicht mehr aufzunehmen.

"Wir haben alle Argumente abgewogen. Der organisatorische und finanzielle Aufwand um das Skigebiet startklar zu machen, ist immens hoch. Wann ein Betrieb möglich sein wird, ist noch immer nicht absehbar. Am Ende sind wir dazu verpflichtet, die wirtschaftlich verträglichste Entscheidung zu treffen", so Matthias Stauch, Vorstand der Bayerischen Zugspitzbahn, auf der Website des Unternehmens

Die Skisaison auf der Zugspitze wolle man aber noch nicht abschreiben. Wenn es die Bedingungen zulassen, "könnte die Skisaison in Deutschlands höchstgelegenem Skigebiet sogar bis in den Mai hinein verlängert werden."

Bayern: Kontrollen an den Grenzen zu Österreich und Tschechien

Tirol und Tschechien wurden nach Angaben des Bundesinnenministeriums als sogenannte Virusmutationsgebiete eingestuft. Von Sonntag an werde Bayern daher an den Grenzübergängen zu Österreich und Tschechien vorübergehend stationäre Kontrollen einrichten.

Dies bedeutet konkret, dass nur noch Deutsche oder Personen aus den genannten Virusmutationsgebiete einreisen dürfen, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben.

Weitere Beschlüsse des bayerischen Kabinetts

  • Die Ausgangssperre gilt von 22 Uhr bis 5 Uhr für alle Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz über 100 liegt. Für alle Landkreise und kreisfreien Städte, deren 7-Tages-Inzidenz seit mindestens 7 Tagen unter 100 liegt, entfällt die Ausgangssperre.

  • Ein Verbot touristischer Tagesausflüge für Bewohner von sog. Hotspots besteht nicht mehr.

Update vom 11.02.2021: Lockdown in Deutschland bis 07. März verlängert

Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns und der damit verbundenen Regelungen bis (vorerst) 07. März verständigt. 

Demnach sind laut dem Beschluss vom 10. Februar 2021

  • private Zusammenkünfte weiterhin nur im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet.

  • Nicht notwendige private Reisen und Besuche – auch von Verwandten – sind weiterhin zu unterlassen. Das gilt auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge.

Am 03. März möchte die Bund-Länder-Konferenz erneut über die Maßnahmen beraten.

Update vom 09.02.2021: Ausreise aus Tirol nur noch mit Test, harter Lockdown in Südtirol

Die starke Ausbreitung der südafrikanische Corona-Variante in Tirol hat die österreichische Bundesregierung dazu veranlasst, die Corona-Maßnahmen in dem Bundesland zu verschärfen. Nachdem die Regierung in Wien am Montag bereits eine Reisewarnung für Tirol verhängt hatte, verkündete Kanzler Sebastian Kurz am Dienstag weitere Vorgaben: 

  • Ab dem 12. Februar ist die Ausreise aus Tirol (mit Ausnahme Osttirol) nur noch mit negativem Corona-Test möglich. Dieser darf nicht älter als 48 Stunden sein. Die Regelung gilt zunächst für 10 Tage.

  • Personen, die sich in den vergangenen zwei Wochen in Tirol aufgehalten haben, werden gebeten, sich auf Corona testen zu lassen.

Auch das Auswärtige Amt warnt aktuell "vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Österreich, mit Ausnahme der Gemeinde Jungholz in Tirol und des Kleinwalsertals/der Gemeinde Mittelberg in Vorarlberg". 

Seit dem 08. Februar gilt zudem in der gesamten Alpenrepublik eine Ausgangssperre von 20 bis 6 Uhr. Beherbergungen zu touristischen Zwecken sind weiter untersagt.

Harter Lockdown in Südtirol

Angesichts eines extrem hohen Inzidenzwertes von 763 (Stand 08.02.2021) hat sich die Südtiroler Landesregierung dazu entschlossen, ab dem 08. Februar das öffentliche Leben in der autonomen Provinz für mindestens drei Wochen nahezu komplett herunterzufahren. Gastronomische Betriebe, Hotels und Geschäfte müssen schließen, Personen dürfen ihre Gemeinden nur noch in Notfällen verlassen. 

Die Einreise nach Italien ist grundsätzlich noch gestattet, das Auswärtige Amt warnt aufgrund der hohen Infektionszahlen jedoch ausdrücklich davor. Für die Einreise nach Südtirol gelten konkret folgende Regelungen: 

Übernachtungen in gastronomischen Betrieben sind Südtirol derzeit nur aus beruflichen Gründen möglich. Zudem gilt in der Provinz - wie in ganz Italien - eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr.

Update vom 27.01.2021: Bayerische Verwaltungsgerichtshof kippt 15-km-Regel

In einem Eilverfahren hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die seit dem 11. Januar geltende 15-km-Regel (siehe unten) vorläufig außer Kraft gesetzt. Das Gericht begründete die Entscheidung damit, dass die Regelung gegen den Grundsatz der Normenklarheit verstoße.

Damit dürfen Personen, deren Wohnort zu einem Corona-Hot-Spot (mit einem 7-Tages-Inzidentwert von über 200) zählt, grundsätzlich wieder Tagesausflüge unternehmen, bei denen ein Bewegungsradius von 15 Kilomtern überschritten wird.

Kommunen dürfen aber weiterhin eine Einreisesperre für Tagestouristen verhängen, falls sie diese Maßnahme für notwendig erachten.

Der Landkreis Miesbach, zu dem auch die überaus beliebte Tourismusregion Tegernsee-Schliersee samt Spitzingsee-Gebiet zählt, hat sich jedoch dafür entschieden, das am 14. Januar in Kraft getretene Einreiseverbot wieder aufzuheben; der Landkreis Deggendorf folgte diesem Beispiel.

Update vom 19.01.2021: Österreich verlängert "harten" Lockdown

Aufgrund der aktuellen Fallzahlen wurde der "harte" Lockdown in Österreich bis (mindestens) 07. Februar verlängert. Zudem wird das Tragen einer FFP2-Maske im öffentlichen Personennahverkehr sowie beim Einkaufen - ähnlich wie in Bayern - verpflichtend. 

Einreisende aus Deutschland müssen weiterhin folgendes beachten: 

  • Bis 31. März 2021 sieht die neue Einreiseverordnung eine verpflichtende 10-tägige Quarantäne für Reisende aus Deutschland [...] und für alle Einreisende eine obligatorische Einreiseanmeldung vor. Alle Reisenden müssen sich vor der Einreise nach Österreich elektronisch registrieren und die Empfangsbestätigung bei der Einreise ausgedruckt oder auf einem mobilen Gerät vorweisen. Systematische oder stichprobenartige Grenzkontrollen finden statt.

Update vom 15.01.2021: Spitzingsee-Gebiet macht "dicht"

Wie das Landratsamt Miesbach am 13. Januar mitteilte, werden touristische Tagesausflüge in die Region vom 14. bis (zunächst) 31. Januar verboten. Von der Regelung betroffen ist damit auch die komplette Tourismusregion "Alpenregion Tegernsee Schliersee" mit dem Schliersee, Tegernsee, Spitzinggebiet und den Gipfeln des Mangfallgebirges.

Konkret bedeutet das: Auch Personen, die aus einem Wohnort stammen, dessen Inzidenz unter dem Wert 200 liegt (und daher von der 15-Kilometer-Regel nicht betroffen sind), dürfen nicht in den Landkreis Miesbach reisen!

Der Landkreis nutzt mit dem Verbot die seit dem 11. Januar geltende Regelung, nach der Gebiete mit einer Inzidenz über 200 touristische Ausflüge untersagen können (siehe nachfolgender Abschnitt).

Update vom 06.01.2021: Einschränkung der Bewegungsfreiheit

Der am 13.12. von der Bund-Länderkonferenz beschlossene "harte Lockdown" bis 10. Januar wurde am 05. Januar (vorerst) bis Ende Januar verlängert. Ferner verständigten sich die Länderchefs mit den Vertretern der Bundesregierung darauf, die persönliche Bewegungsfreiheit in Corona-Hotspots weiter einzuschränken. 

Für den Freistaat Bayern heißt dies konkret

  • In Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner sind touristische Tagesausflüge über einen Umkreis von 15 Kilometern um den Wohnort (d.h. die politische Gemeinde) hinaus untersagt.

  • Wenn der eigene Wohnort unter einer Inzidenz von 200 liegt, gilt die 15-Kilometer-Beschränkung nicht und Ausflüge sind – auch in Gebiete mit einer Inzidenz über 200 – erlaubt.

  • Allerdings können die Kreisverwaltungsbehörden dieser Hotspots touristische Tagesausflüge in ihre Gebiete ganz untersagen. Dann spielt es auch keine Rolle, aus welcher Inzidenz-Zone man selbst kommt.

Nach wie vor gilt die Aufforderung seitens der bayerischen Staatsregierung, generell auf alle nicht zwingend notwendigen Reisen zu verzichten.

Nach wie vor sind von Sportlern und Sportlerinnen, die sich in der freien Natur bewegen, folgende Bestimmungen zu beachten:

  • Allgemeine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr. Die Wohnung darf in diesem Zeitraum nur noch aus einem triftigen Grund verlassen werden. Ausübung von Sport im Freien zählt nicht dazu!

  • Kontaktbeschränkungen: Die Sportausübung ist möglich allein, mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie mit den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten wird. Die dazugehörigen Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt.

Corona: Die Lage in den Skigebieten (Stand 19.01., 13:45 Uhr)

Pistenfahrer müssten in den Alpen momentan in die Schweiz reisen, um auf präparierten Pisten talwärts wedeln zu können. In der Eidgenossenschaft entscheiden die einzelnen Kantone darüber, ob und welche Skigebiete geöffnet beleiben oder schließen müssen; die Situation kann sich täglich ändern. 

Aufgrund des (Teil-)Lockdowns bleiben die Skigebiete in Deutschland und Italien weiterhin geschlossen.

Wann wird oder wann könnte der Skibetrieb starten?

  • In Deutschland (siehe oben) bleiben die Skigebiete bis mindesten 31. Januar geschlossen. 

  • In Tschechien sind die Skigebiete seit dem 18. Dezember geöffnet, allerdings nur für Einheimische. Eine Einreise aus touristischen Gründen ist nicht erlaubt.

  • Österreich sind die Skigebiete seit dem 24.12. unter strengen Auflagen geöffnet. Hotels und Gastronomie bleiben aber bis mindestens 07. Februar geschlossen. 

  • In Italien rechnet man mit einer Öffnung der Skigebiete ab dem 18. Januar. Voraussetzung für die Einreise nach Italien sind eine Einreiseerklärung sowie ein negativer PCR- oder Antigen-Test, der nicht älter als 48-Stunden sein darf.

  • In Frankreich haben inzwischen viele Skigebiete wieder den Betrieb aufgenommen. Die Einreise aus Deutschland ist weiterhin möglich.

Corona: Mit dem Camper in die Berge? (Stand 14.12. 08:45 Uhr)

Gastronomiebetriebe bleiben bis mindestens 10. Januar geschlossen. 

Bis mindestens dahin sind auch touristische Übernachtungen verboten. Konkret heißt es dazu: "Übernachtungsangebote im Inland werden weiter nur für notwendige und ausdrücklich nicht für touristische Zwecke zur Verfügung gestellt." 

Das Campen für Bergsportler ist demnach in Deutschland bis mindestens 10. Januar weder auf Campingplätzen noch auf Wohnmobilstellplätzen möglich. 

Zudem heißt es hinsichtlich Übernachtungen im Wohnmobil aktuell aus dem bayerischen Innenministerium:

 "Ein Ausflug mit dem Wohnmobil, (...), ist aufgrund der landesweiten Ausgangsbeschränkungen gemäß der derzeit geltenden zehnten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (10. BayIfSMV) verboten. Reine Spazierfahrten stellen keine triftigen Gründe im Sinne des § 3 der 10. BayIfSMV dar, die das Verlassen der Wohnung rechtfertigen. Im Falle einer erweiterten Ausgangssperre in Hotspots gilt zwischen 21 Uhr und 5 Uhr des Folgetages eine Ausgangssperre. Ein Aufenthalt in einem Wohnmobil mit Übernachtung in selbigem ist nicht gleichzusetzen mit einem Aufenthalt in einer Wohnung und somit nicht erlaubt." 

Da die erweiterten Ausgangssperren ab 16.12. bayernweit gelten sollen, ist das Übernachten in Wohnmobilen somit bayernweit verboten.

In Österreich sollen Campingplätze, so der Plan der Regierung Kurz, noch vor Weihnachten wieder öffnen dürfen; in der Schweiz ist Wintercamping hingegen momentan nahezu uneingeschränkt möglich.

Wegen Pandemie keine Übernachtung auf Alpenvereinshütten möglich

Touristische Übernachtungen bleiben in Deutschland, wie bereits erwähnt, bis 10. Januar verboten. Das bedeutet, dass auch die Alpenvereinshütten – sowohl bewirtschaftete als auch Selbstversorgerhütten – weiterhin keine Gäste beherbergen dürfen.

Ohne Aufsicht und Vorreservierung können die in Bayern geltenden Abstandsregeln in den Winterräumen nicht überwacht werden. Deshalb hat sich der Deutsche Alpenverein gegen eine touristische Nutzung in diesem Jahr entschieden. 



Kommentare auf alpin.de geben stets ausschließlich die Meinung des jeweiligen Autors, der jeweiligen Autorin wieder, nicht die der ALPIN-Redaktion.

10 Kommentare

Kommentar schreiben
alpin.de

@Strgaltentf Besten Dank für das Feedback. Der Passus wurde von uns am 10.03. 1:1 von der Website des Bayerischen Innenministeriums übernommen.

Strgaltentf

"in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt, ist nur kontaktfreier Sport mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie einer haushaltsfremden Person - max. fünf Personen - (Kinder unter 14 nicht mitgerechnet) sowie zusätzlich unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren erlaubt"
– müsste es gemäß StMI nicht "5 Personen aus 2 Haushalten" statt "des eigenen Hausstands sowie einer haushaltsfremden Person" heißen?

Andreas auf Facebook

Der Eindruck verstärkt sich bei mir, dass einigen Kommunen und Landkreisen das Thema Corona ganz gelegen kommt, um das wichtige und davon eigentlich unabhängige Thema Freizeitsport in den Bergen und die damit verbundenen Begleiterscheinungen angehen zu können.
Ich finde das unredlich. Lösungen für "Overtourism" und Verkehrslenkung gemeinsam zu entwickeln ist eine schwierige und fordernde Aufgabe. Dafür braucht es Zeit und Expertise. Die Gelegenheit zu nutzen jetzt auf Zeit zu spielen (Inzidenzwert) und damit Menschen auszusperren ist unanständig, weil sie Sachverhalte vermischt, Emotionen schürt. Außerdem sollten sich die Verantwortlichen mal fragen, ob diese Debatte zur richtigen Zeit erfolgt. Für viele ist der Ausgleich in der Natur eine Wohltat für Körper und Seele. Also die beste Prävention vor Krankheitserregern jeder Art und ein Training für das Herz - Kreislaufsystem.
Ja klar ich kann auch zuhause mit freien Geräten und Hilfsmitteln trainieren, aber das ist doch ganz was anderes als mich draußen zu bewegen. Und wenn es mir nicht verboten wird, bin ich durchaus in der Lage mein Ziel so zu wählen, dass dort nur wenige Menschen sind.

Coccodrillo

Alleine im Womo.
Wie soll die Polizei das kontrollieren?
Auch mal darüber nachgedacht?
Lg

Angsthase

Was für ein Schwachsinn!

Klaus Hergesheimer

Es gibt vier Methoden, seine Pflicht zu erfüllen, nämlich die richtige, die falsche, die übliche und die meinige. Mit meiner fahre ich am besten.

Alpöhi

Einziger vernünftiger Schutz ist derzeit nur die Stärkung des eigenen Immunsystems mit sportlicher Bewegung, aber das spielt ja offensichtlich in der Politik (bes. beim Gesundheitsminister) keine Rolle. Sind die positiven Effekte von sportlicher Betätigung auf die Gesundheit in den Führungsetagen gar nicht bekannt? Da sitzen doch sogenannte "Experten" wie Lauterbach und Co.
Mir wird Angst und Bange, wenn wir uns auf diese "Experten" verlassen sollen.

Seetiger

Schon lustig, im Strafrecht gilt ein Wohnmobil als Wohnung laut BGH Urteil
(11.10.2016, Az.: 1 StR 462/16). Bin kein Lockdowngegner oder Coronaleugner, aber manchmal glaub ich, dreht man es hin wie man es braucht. Wollten eigentlich Weihnachten mit der Mutter feiern und im Wohnmobil übernachten, da nur eine 1 Zimmer Wohnung da ist. Mal sehen.

Rex Kramer

@Bergfreund: Du sollst auch nicht verstehen, sondern glauben und gehorchen.

Bergfreund

Corona ist gefährlich. Ich unterstütze die Maßnahmen und halte mich an die Regeln. Wie ich mich auf einer Skitour anstecken sollte, verstehe ich trotzdem nicht. Und alleine im Womo übernachten, was soll da denn das risikohafte sein?