Seit Jahresbeginn kämpft die Welt mit und gegen die COVID-19-Pandemie. Wie sollten sich Bergsportler in diesen Zeiten verhalten? Hier das Ergebnis unserer Umfrage.

Die Corona-Krise bestimmt derzeit weltweit das öffentliche wie private Leben von Millionen von Menschen. Dabei herrscht über die Frage, wie mit den Auswirkungen der Pandemie umzegehen ist, alles andere als Einigkeit.

Dies verdeutlicht auch unsere Kontrovers-Umfrage zum Thema "Corona und Bergsport", die auf überwältigendes User-Feedback gestoßen ist!

Das Ergebnis unserer Kontrovers-Umfrage

Wir haben euch gefragt: Die Auswirkungen der COVID-19.Pandemie auf Bevölkerung und Wirtschaft sind noch nicht absehbar. Ausgangs- und Reisebeschränkungen sind und waren Maßnahmen, die den Alltag der Menschen massiv beeinträchtig(t)en. Wie sollten sich Bergsportler da verhalten?

Antwort A: Ausgangsbeschränkungen hin oder her: Sport ist nicht verboten, also verhalte ich mich wie bisher auch. Es ist Frühling und da möchte ich in die Berge. Außerdem ist dort das Infektionsrisiko sowieso geringer als beim Einkaufen. [37 %]

Antwort B: Es muss ein Umdenken stattfinden: Nicht alles, was man darf, muss man auch tun. Ausgangsbeschränkungen sind da ein gutes Beispiel: Ich muss es zwar nicht, aber zum Wohle aller verkneife ich mir erste Bergtouren noch! [63 %]

Hier einige ausgewählte User-Stimmen: 

Christine: "Ich bleibe zu Hause, auch wenn es mir schwer fällt. In Zeiten wie diesen muss man solidarisch sein und nicht nur an sich denken."

Daniel: "Rücksicht ist jetzt dran. Und das heißt verzichten, auch wenn's frustierend ist. Geht mir mit den Bergen so und auch mit Gottesdiensten. Von den Verantwortlichen für die Beschränkungen braucht es auf der anderen Seite eine gute Begründungsarbeit, je länger umso differenzierter."

Anonym: "Da Besuche in den Bergen nicht verboten sind, sind doch Touren möglich. Ich denke dabei eher an kleine Gipfel und Wanderungen, die fast keine Risiken mit sich bringen. Klar, jede Tour bringt eine gewisse Gefahr mit sich. Glaube aber, dass eine Wanderung z. B. auf's Hörnle eine andere Sache ist als Klettern im brüchigem Fels. [...] Wenn sich jetzt alle selbst freiwillig mehr zurück nehmen, desto eher wird vielleicht die Freiheit im Gebirge für alle zurückkehren."

Johannes: "Ich halte mich gerne an Regeln, die der Verlangsamung der Ausbreitung der Pandemie dienen. Unsinnige, nicht bindende und aufgeblähte Vorgaben , die in der aktuellen Situation völlig unnötig sind befolge ich nicht. Sollte sich die Situation ändern, so dass die Bergwacht tatsächlich in den Kliniken gebraucht wird, würde es vermutlich ohnehin zu einem Verbot kommen, an das ich mich auch halten würde."

Sandro: "Ach, wenn doch nur der gute alte Erich das noch erleben dürfte - so viele unkritische und linientreue Staatsbürger (m/w/d) - er hätte seine Freude dran gehabt. Hier geht es um weitaus mehr, als eben mal ein paar Wochen nicht in die Berge zu gehen. Die im Zusammenhang mit Corona eingeleiteten und blind beklatschten Maßnahmen werden in absehbarer Zeit nicht mehr heruntergefahren werden - der Geist ist aus der Flasche. Blockwarte und Denunzianten haben jetzt schon Hochkonjunktur."

Sämtliche User-Kommentare zum Thema "Corona und Bergsport" findet ihr hier.

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