Tödicher Sturz in Mehrseillängentour
Gemeinsam mit ihrem 53-jährigen Lebensgefährten war die Frau in einer Mehrseillängenroute mit dem Schwierigkeitsgrad sieben unterwegs. In der sechsten Seillänge kam sie nach Angaben der Polizei gegen 14:30 Uhr in der steilen Felswand zu Sturz. Ihr Partner stieg zur Verunfallten ab, um Erste Hilfe zu leisten.
Kein Handyempfang: Begleiter muss sich zuerst abseilen
Da es im Wandbereich keinen Handyempfang gab, musste er sich weiter abseilen und konnte erst rund zwei Stunden später die Rettungskräfte verständigen. Trotz des raschen Einsatzes von Bergrettung, Alpinpolizei und einem Polizeihubschrauber kam für die Frau jede Hilfe zu spät. Ihr Lebensgefährte wurde ins Tal gebracht und vom Kriseninterventionsteam betreut.
Die Polizei ermittelt derzeit den genauen Unfallhergang. Ein Versagen mehrerer mobiler Sicherungsmittel könne nicht ausgeschlossen werden, heißt es von offizieller Seite.

