Die "Boulderwelt" richtet sich mit einem offenen Brief zur Wiedereröffnung von Sportstätten und Boulderhallen an den bayerischen Staatsminister Joachim Herrmann.

Auch die "Boulderwelt" musste ihre Hallen wegen Corona vorübergehend schließen. Nun richten sich das Unternehmen mit einem offenen Brief und Vorschlägen zur Wiedereröffnung von Sportstätten und Boulderhallen an den bayerischen Innenminister Joachim Herrmann. 

© Boulderwelt

Mit dem Brief wollen sie erreichen, dass Boulderhallen in eine sofortige Planung zur Wiedereröffnung aufgenommen werden und ein schrittweiser Exit-Plan ausgearbeitet wird. 

Viele kleine Geschäfte und auch große Baumärkte durften unter Auflagen wiedereröffnen. Die Boulderwelt bringt an, dass die meisten Sportstätten und auch die Boulderhallen, ohne Weiteres dieselben oder ähnliche Auflagen erfüllen können, wie diese Geschäfte. Das Risiko einer Ansteckung würde auch hier nicht vergrößert werden. 


Den ausführlichen Brief mit allen vorgeschlagenen Maßnahmen könnt ihr hier online lesen. 

7 Kommentare

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Sebastian

Das Sicherheitsrisiko ist natürlich enorm, die Wahrscheinlichkeit, dass einer der „offiziellen“ 0,03% aktiv erkrankten Bundesbürger in eine Boulderhalle geht einen Griff mit !!!ausreichender Zahl (für eine Infektion) Coronaviren infiziert, ein weiterer Boulderer in kurzer Zeit diesen Griff anfasst und sich gleich ins Gesicht fasst - ist einfach enorm hoch. Das Kassiererinnen im Supermarkt noch nicht ausgestorben sind, grenzt an ein Wunder. Jeden Tag das „schmutzige“ Geld anfassen. (Galt schon vor Corona) Übrigens: mit Handschuhen ins Gesicht fassen hat den gleichen Effekt wie ohne. (Ironie aus)

Langerheinz

Gut Bouldern ist nicht alpin - Bouldern ist auch nicht klettern - Bouldern am Plastik lebt von den sozialen Kontakten. Lasst es uns versuchen. Z.Z. Ist unser Gesundheitssystem nicht durch Covid 19 überlastet. Dies wollten wir verhindern - dies haben wir erreicht!!. Ob jetzt Chalk wirklich viruzid ist oder es besser ist dass auch geraucht werden darf - das Urteil sollten wir unserer offenen Gesellschaft überlassen. Berg frei - Heinz Buchmann

Gastbeitrag

@Andi Romer Nach seinen (Bonner Virologe Streeck) bisherigen Forschungsergebnissen sieht es für ihn so aus, „dass eine Türklinke nur infektiös sein kann, wenn vorher jemand quasi in die Hand gehustet und dann draufgegriffen hat.“ Danach müsse man selbst auf die Türklinke greifen und sich ins Gesicht fassen.
Wir sprechen zwar hier nicht über Türklinken, aber wer 1 + 1 zusammenzählt merkt schon, dass das mit den Klettergriffen schon brenzlig werden könnte.

Anna Maria Schranz auf unserer Facebook-Seite

@Joris: Bleiben wir ja auch schon seit Wochen... Das hat man nicht unter Kontrolle. Wie oft juckt man sich die Nase wegen dem Chalk, hustet und greift dann an den nächsten Griff. Aber ich bin schon still. Ist ja alles nicht so
Schlimm....

Andi Romer auf unserer Facebook-Seite

@Anna Maria Schranz Blödsinn, eine Ansteckung über Kontaktflächen wurde bisher nicht nachgewiesen. ....eine Ansteckung findet ausschließlich über Tröpfcheninfektion statt! Also keine Gefahr! Wer Angst hat soll daheim bleiben!

Anna Maria Schranz auf unserer Facebook-Seite

Es wäre schon eine hohe Ansteckungsgefahr, alleine durch die Vielzahl der Berührungen der Griffe...

Gastbeitrag

Das Konzept ist ein guter Ansatz, überzeugt aber nicht komplett. Was ist mit den Klettergriffen, die täglich von zahlreichen Boulderern gehalten werden? Niemand kann garantieren, dass jeder Boulderer die "Niesetikette" einhält. Der Zug zum Top mit sorry "vollgerotzter" Handinnenfläche birgt meines Erachtens ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsrisiko.