Auch in der Schweiz schreitet die Corona-Pandemie weiter rasant voran. Als Zeichen der "Hoffnung, Solidarität und Dankbarkeit" wird nun das Matterhorn - das Symbol für die Eidgenossenschaft schlechthin - täglich beleuchtet.

Wie es auf der Seite von Zermatt Tourismus heißt, möchte die Gemeinde mit der Beleuchtungs-Aktion "den Menschen in dieser schwierigen Zeit der Coronavirus-Pandemie ein Zeichen der Hoffnung und Verbundenheit vermitteln. Ganz nach dem Motto 'Licht ist Hoffnung'."

DAS Wahrzeichen der Schweiz: das Matterhorn.

| © Frank Schwarzbach

Zermatt zeige so "Solidarität mit allen Menschen, die momentan leiden, und ist dankbar allen Menschen gegenüber, die helfen, die Krise zu überstehen. Dazu gehört das medizinische Personal, alle, die die Logistik und die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen, sowie all jene, die aus Rücksicht zuhause bleiben und ihren Tagesablauf und ihre Aufgaben den Umständen anpassen."

Das beleuchtete Matterhorn vom Rothorn aus gesehen.

| © Zermatt Tourismus

Für die Illumination zeigt sich der Lichtkünstler Gerhard "Gerry" Hofstetter verantwortlich. Der Schweizer verwandelt seit 1999 weltweit Gebäude, Monumente, Landschaften und Berge in temporäre Kunstobjekte.

Die Aktion soll voraussichtlich noch bis zum 19. April 2020 laufen. Sofern es die Wetterbedingungen zulassen wird das Horu dann täglich von Sonnenuntergang bis Mitternacht angestrahlt.

Wer nicht in Zermatt wohnt, kann das Schauspiel auch von zu Hause aus miterleben. Die Webcams rund um das Matterhorn übertragen die Livebilder der Projektionen in hoher Qualität auf zermatt.ch/hope.

Fotogalerie: Klickt Euch durch unsere Slideshow zur Besteigungsgeschichte des "Horu".

6 Kommentare

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Andi B

Finde ich schon befremdlich, dass hier vom Sofa aus so über diese Aktion gemotzt wird. Ich denke, es gibt gerade sehr viele Menschen, denen es echt Scheiße geht und die so ein Zeichen schätzen. Und die Berge werden´s aushalten, wenn sie nur nachts mit Licht belästigt werden, statt mit jeder Menge Bergtouristen, die leider nicht immer sehr nachhaltig unterwegs sind.

Joachim

Ziemlicher Blödsinn, der im Grunde auch niemanden weiterhilft.

leovetus

und was ist mit der weniger ansehnlichen italienischrn hinterseite vom cervino, wo schon die felstrümmer bröckeln und der aufstieg gesperrt werden musste?

Helga Due auf Facebook

Ich finde, man sieht gerade jetzt, wie schön die Natur ohne uns ist .... wie ruhig alles draussen ist und friedlich, das gibt mir zumindest sowieso Zuversicht.... ich denke die Beleuchtung der Berge ist unnötig und vielleicht sogar störend

alpinist1

ja finde ich auch. völlig daneben.

Benjamin Knauf auf Facebook

Super Idee. Jetzt wo die Berge gerade mal ihre Ruhe haben erleuchten wir sie hell. Die Aktion mag toll gemeint sein, aber wenn an jeder Ecke über Lichtverschmutzung und sonst was diskutiert wird muss das Matterhorn wirklich nicht zusätzliche 4 Stunden beleuchtet sein...