zurück zu "Tyler Andrews bricht fünften Rekordversuch am Mount Everest ab"
Mount Everest: Erfolge und Tragödien
Pionierarbeit: Postkarte der zweiten britischen Everest-Expedition von 1922. Die Engländer schaffen es bis auf rund 8300 Meter. Nach einem Lawinenabgang, bei dem sieben Sherpa sterben, wird die Unternehmung abgebrochen.
Nahe dran: Andrew Irvine (stehend, erster von links) und George Mallory (stehend, zweiter von links) werden von dem Expeditionsteilnehmer Noell Odell am 08. Juni letztmalig in einer Höhe von 8500 Metern gesehen. Bis heute wird darüber debattiert, ob die beiden Engländer den Gipfel erreicht haben (könnten) oder nicht.
Die Ersten: Am 29. Mai stehen Tenzing Norgay und Edmund Hillary auf dem Gipfel des Everest. "We finally knocked the bastard off", so Hillary bei seiner Rückkehr ins Basislager. Das Rennen um die Erstbesteigung des höchsten Berges der Erde ist entschieden.
Die Sensation: Reinhold Messner und Peter Habeler gelingt am 08. Mai der Gipfelgang erstmals ohne Zuhilfenahme von künstlichem Sauerstoff. Etliche Mediziner hatten den beiden Extremalpinisten im Vorfeld ihres Versuches den sicheren Tod prophezeit.
Drei Tage nach Habeler und Messner steht mit Reinhard Karl der erste Deutsche auf dem Gipfel des höchsten Berges der Welt. Der Ausnahme-Kletterer stirbt 1982 am Cho Oyo durch eine Eislawine.
Leszek Cichy und Krzystof Wielicki (re.) schreiben Geschichte: Die beiden Polen meistern am 17. Februar 1980 die erste Winterbegehung des Everest.
Und wieder Messner: Dem Südtiroler gelingt am 20. August die erste Solobesteigung des Achttausenders - natürlich ohne Verwendung von künstlichem Sauerstoff.
Rob Hall (1. Reihe, Dritter von rechts) und die Teilnehmer der kommerziellen Everest Expeditionen seines Unternehmens "Adventure Consultants". Der Bergführer aus Neuseeland wird - wie zwei seiner Kunden, Doug Hansen (links unten) und Yasuko Namba (rechts unten), sowie sein Bergführerkollege Andrew Harris (mitte unten) - den Abstieg vom Gipfel nicht überleben.
Scott Fischer, Chef von "Mountain Madness", erfriert am 11. Mai am Südostgrat. Binnen 48 verlieren insgesamt acht Bergsteiger ihr Leben; eine der größten Katastrophen am höchsten Berg der Erde.
Der große Ansturm: Die Teilnehmer verschiedener kommerzieller Expeditionen schlängeln sich die Lhotse-Flanke hinauf.
Am 23. Mai 2013 erreicht Yuichiro Miura im Alter von 80 Jahren den Gipfel des Everest. Der Japaner stellte damit einen neuen Altersrekord an dem höchsten Achttausender auf.
Nach einem fatalen Lawinenabgang sind im Everest Basecamp auf der nepalesischen Seite 19 tote Bergsteiger zu beklagen - so viele Opfer wie noch nie in der Besteigungs-Geschichte des höchsten Berges der Erde.
Abschied von Junko Tabei. Die Japanerin stirbt im Alter von 77 Jahren an den Folgen einer langjährigen Krebserkrankung. Tabei hatte am 16. Mai 1975 Geschichte geschrieben: als erste Frau auf dem Gipfel des Everest.
Am Vormittag des 30. Mai stürzt Ueli Steck bei einer Trainingstour in der Nordflanke des Nuptse in den Tod. Der Extrembergsteiger wollte erstmals die Überschreitung von Everest und Lhotse ohne künstlichen Sauerstofff (binnen 48 Stunden) realisieren.
Dem Deutschen David Göttler gelingt der Everest ohne Flaschensauerstoff und die Unterstützung von Sherpas.














