Absturz beim nächtlichen Abstieg vom Petersberg
Der Mann war in der Nacht von Samstag auf Sonntag gemeinsam mit zwei Begleitern am Petersberg unterwegs. Beim Abstieg kam der 46-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache vom Weg ab und stürzte in steiles, bewaldetes Gelände.
Die alarmierten Einsatzkräfte der Bergwacht Brannenburg sowie ein Notarzt versuchten noch, den Mann zu reanimieren – jedoch ohne Erfolg. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.
Die Bergung sowie die Unfallaufnahme erfolgten durch Polizeibergführer der Grenzpolizeiinspektion Raubling in Zusammenarbeit mit der Bergwacht. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen derzeit. Nach bisherigen Erkenntnissen gehen die Behörden von einem tragischen Unfall ohne Fremdbeteiligung aus.
Petersberg: Beliebter Aussichtspunkt über dem Inntal
Der Petersberg (847 m) oberhalb von Flintsbach ist ein häufig besuchtes Ziel im bayerischen Inntal. Auf dem Gipfel steht die Wallfahrtskirche St. Peter am Madron, ein bekannter Aussichtspunkt über das Inntal und die umliegenden Berge.
Die Wege auf den Petersberg gelten grundsätzlich als gut begehbar. Allerdings fallen die Hänge neben dem Steig teilweise steil ab. Gerade bei Dunkelheit oder feuchtem Untergrund können Fehltritte schnell schwerwiegende Folgen haben.
Frühling in den Bergen: Fünf Tipps für sichere Wanderungen
Mit den ersten warmen Tagen zieht es viele Bergfreunde wieder auf die Wege. Doch gerade im Frühjahr sind die Bedingungen im Gebirge oft wechselhaft. Während im Tal bereits Frühling herrscht, können in höheren Lagen noch winterliche Verhältnisse vorliegen. Wer jetzt unterwegs ist, sollte einige Besonderheiten der Jahreszeit berücksichtigen.
Früh aufbrechen und genügend Zeit einplanen: Auch wenn die Tage jetzt wieder länger werden: Im Frühjahr können Schneereste oder aufgeweichte Wege das Vorankommen deutlich verlangsamen. Ein früher Start hilft, genügend Zeit für den Abstieg zu haben – und verhindert, dass man in der Dämmerung noch im Gelände unterwegs ist.
Schneefelder ernst nehmen: In schattigen Passagen, besonders auf Nordseiten, halten sich Schneefelder oft bis weit ins Frühjahr. Sie können am Morgen hart gefroren sein und damit rutschig werden. Schon kleine Schneereste können auf steileren Wegen unangenehm werden. Grödel gehören jetzt definitiv ins Gepäck!
Rutschige Wege einkalkulieren: Schmelzwasser, feuchte Erde und nasse Wurzeln machen viele Steige im Frühling glatt. Gerade im Wald oder auf steileren Passagen ist deshalb erhöhte Aufmerksamkeit gefragt. Gute Bergschuhe mit griffiger Sohle und gegebenenfalls Trekkingstöcke können helfen.
Wetter und Schneelage prüfen: Auch im Frühjahr können oberhalb der Waldgrenze noch Lawinen oder Nassschneerutsche auftreten. Ein Blick auf Wetterbericht und aktuelle Bedingungen in der Region gehört deshalb weiterhin zur Tourenplanung – besonders bei Touren in höheren Lagen. Webcams sind jetzt ideale Helfer in der Tourenplanung.
Ziele bewusst wählen: Viele höhere Gipfel sind im Frühjahr noch winterlich verschneit. Wer nach der Winterpause wieder einsteigt, fährt oft besser mit niedrigeren Zielen oder Touren über sonnigen Südhängen. Dort sind die Wege meist früher schneefrei.
