Suchaktion mit traurigem Ende
Beim Skifahren mit seinem Sohn ist ein 61-Jähriger aus dem Landkreis Tuttlingen im Skigebiet Silvretta Montafon in Österreich gestorben. Die beiden waren am Freitag abseits der Piste unterwegs gewesen und vereinbarten einen Treffpunkt, wie die Polizei mitteilte.
Als der Vater dort nicht erschien und telefonisch nicht erreichbar war, suchte der 15-jährige Sohn nach ihm. Doch auch im Tal fand er ihn nicht. Nach etwa drei Stunden verständigte er die Liftgesellschaft und die Polizei.
Eine Handyortung ergab den Angaben zufolge, dass sich das Gerät des Vaters weiterhin im Skigebiet befand. Daraufhin begann ein Sucheinsatz unter anderem mit rund 30 Bergrettern, drei Drohnen und einem Hubschrauber.
Genaue Todesursache unklar
Einer der Bergretter fand den 61-Jährigen schließlich leblos unter einem Baum im Schnee liegend. Laut einem Polizeisprecher war der Vater gestürzt, die genaue Ursache dafür war zunächst aber noch unklar. Auch am Sonntag gab es hierzu keine neuen Informationen.
Das Fahren abseits der Piste sei rund um den Fundort erlaubt, erklärte der Sprecher. Allerdings bestand zu dem Zeitpunkt des Unfalls eine große Lawinengefahr der Stufe vier von fünf wegen des Neuschnees.
Weitere Lawinenopfer in Vorarlberg
Am Wochenende gab es in Voralberg mehrere Lawinenunfälle mit tödlichem Ausgang: Im Skigebiet Sonnenkopf wurde am 19. Februar 2026 ein 42-jähriger deutscher Snowboarder von einer Lawine verschüttet. Trotz eines sofort vom Sohn des Verschütteten abgesetzten Norufs, konnte der Verschüttete erst nach etwa einer Stunde geborgen werden. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen verstarb der 42-Jährige noch am Unfallort.
Ebenfalls im Skigebiet Sonnenkopf wurden ein 39-jähriger Schweizer rund 1,35 Meter tief von einer Lawine begraben. Die Reanimation verlief erfolglos, der 39-Jährige verstarb an der Unfallstelle.

