Immer mehr Outdoor-Hersteller bieten ihr Equipment nicht nur zum Kauf, sondern auch zum Verleihen an. Unsere Frage an euch war: Funktioniert das für euch? Und lohnt sich das? Hier ist das Ergebnis unserer Umfrage.

Immer mehr Outdoor-Hersteller bieten ihr Equipment nicht nur zum Kauf, sondern auch zum Verleihen an.

Hier konntet ihr abstimmen, was eure Meinung zum Thema ist. 

Sowohl auf Facebook als auch über alpin.de haben uns viele Kommentare erreicht. Herzlichen Dank dafür!

Das Ergebnis unserer Kontrovers-Umfrage

"Ist das Ausleihen von Outdoor-Ausrüstung der neue Trend? Lass es uns wissen!"

Das Ergebnis unserer Umfrage fiel dabei zahlenmäßig eindeutig aus: Für 59 Prozent der Abstimmenden kommt das Leihen von Outdoorausrüstung nicht infrage. Gerade bei der persönlichen Sicherheitsausrüstung (sei es beim Klettern oder auf Skitour) fehlt das Vertrauen in Leih-Equipment. 41 Prozent der User:innen sehen im Leihen eine gute und nachhaltige Nutzung. Hier begeistert vor allem die Möglichkeit, gerade teure Ausrüstung, die man nicht oft benötigt vor dem Kauf zu testen.

Antwort A: Ich finde das Ausleihen von Ausrüstung nachhaltig und würde das Angebot sofort nutzen. Für diese Antwort haben 41 Prozent der Abstimmenden gestimmt.

Antwort B: Leihen kommt für mich nicht infrage, ich mag meine Sachen im Schrank oder Keller wissen. Für die zweite Antwort votierten 59 Prozent.

Hier einige ausgewählte Kommentare:

Ich persönlich leihe mir die Ausrüstung immer erstmal aus, wenn ich eine neue Sportart ausprobiere oder diese nicht so häufig ausüben kann/will. So habe ich mir letztes Jahr von einem Bekannten die Skitouren-Ausrüstung ausgeliehen, das ganze mehrmals ausprobiert und gemerkt, dass es mir unheimlich Spaß macht. Mittlerweile gehe ich jedes Wochenende Skitouren/Skifahren und habe mir meine eigene Ausrüstung letztendlich gebraucht gekauft. Denn auch das ist für mich Nachhaltigkeit: nicht immer alles neu kaufen, sondern auch gebraucht. Dafür gibt es mittlerweile viele Online-Plattformen und Tausch-Börsen/Flohmärkte und häufig sind die zum Kauf angebotenen Ausrüstungsgegenstände wenig bis kaum gebraucht und gut erhalten. Zudem spart man sich dabei noch Geld und schont Ressourcen! Liebe Grüße Alina aus Oberbayern

Hans Ullrich: Bei einer eigenen Ausrüstung habe ich es im Griff, eventuelle Schäden vorher zu erkennen und diese dann vor Gebrauch auszuwechseln. Bei Leihsachen bin ich mir nicht ganz sicher. 

Anonymer Benutzer auf alpin.de: Ich habe bereits entsprechende Angebote beim DAV angenommen (Schneeschuhe, Crashpad) und war sehr zufrieden. Nichtsdestotrotz vergesse ich immer wieder wie gut diese Möglichkeit ist. 

Anonymer Benutzer auf alpin.de: Wir kaufen sehr bewusst Dinge ein, die wir dann auch viele Jahre nutzen. Wir mögen gern frühs entscheiden, ob Schlittschuh oder Skitour oder Zeltnacht. Da macht das vorher Bestellen und Zusenden die Spontanität zu nichte. Meist haben wir vorher durch Ausleihen getestet, ob uns das was taugt. Für Einmalnutzer mit genauer Terminierung ist es eine gute Idee, für spontane Mikroabenteuer eher nicht. Hier wäre jetzt eher die Frage, darf man das aus Gründen des Klimaschutzes noch......

Helge: Alpinmaterial auszuleihen bedeutet ja, daß man nur gelegentlich Bergtouren unternimmt - so wie beim Schifahren zB einmal im Jahr. Der, der sich eigene Sachen besorgt, der hat wahrscheinlich vor, öfter zu gehen. Und ist daher geübter. Und in die Berge sollte man doch geübt sich bewegen, nicht nur gelegentlich. Ausborgen bedeutet daher seltene Touren , ungeübt sein - und das sollte in den Bergen nicht sein. 

Anonymer Benutzer auf alpin.de: Gerade bei Sicherheitsausrüstung ist es mir wichtig, dass die Ausrüstung in perfektem Zustand ist. Geliehender Ausrüstung würde ich nur bedingt vertrauen. 

Den ursprünglichen Artikel und allen veröffentlichten User-Kommentaren zu unserer Kontrovers-Umfrage findet ihr hier.

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