Trotz schlechter Wetterprognosen stieg ein 37-jähriger Mann aus Deutschland in die Via Ferrata am Großen Donnerkogel ein.

Von Tourenplanung wollte der Mann offenbar nichts wissen. Anders könne man es sich nicht erklären, so die Landespolizeidirektion Salzburg, wie sich der 37-Jährige am Montag ohne Not in eine derartige Gefahrensituation hatte bringen können.

Denn die Wetterprognosen für den 05. Oktober waren alles andere als gut. Trotzdem stieg der Bergsportler am Vormittag in den Intersport-Klettersteig (C/D) am "Großen Donnerkogel" (2.056 m) oberhalb des Gosausees in der Dachstein-Region ein. 

Am frühen Nachmittag ließen einsetzender Schneefall und starker Wind den Alleingänger, der sich gerade im Bereich des "Donnermandels" befand, aber nicht mehr weiterkommen. Per Mobiltelefon konnte er einen Notruf absetzen.

Wenig später wurde der Mann von einem Polizeihubschrauber mittels Taubergung unverletzt aus seiner misslichen Lage befreit und ins Tal geflogen. An dem Einsatz waren neben der Besatzung des Polizeihubschraubers auch zwei weitere Polizisten und ein Bergretter beteiligt.


 

3 Kommentare

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Monika 11.10.2020

..wann werden endlich die Bergungskosten dem Verursacher in Rechnung gestellt...

Inge.windner@gmail.com

Bei schlecht Wetter vorhersage, müsste nicht eine Versicherung alles zahlen, sondern der gerettet werden muß.

Neonrunner

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