46-Jähriger kommt durch Felslawine ums Leben.

Der Schrankogel ist knapp 3.500 Meter hoch (3.497 m) und nach dem Zuckerhütl (3.507 m) der zweithöchste Berg der Stubaier Alpen. Als solcher erfreut er sich naturgemäß unter Bergsteigern großer Beliebtheit. Und dies trotz des brüchigen Geländes.

Tödlicher Bergunfall: Einsatzkräfte bei der Bergung am Schrankogel.

| © picture alliance/APA/picturedesk.com

Am Samstag kam es gegen 13:30 Uhr etwa 150 Höhenmeter unterhalb des Gipfels zu einem tödlichen Bergunfall. 

Eine vierköpfige deutsche Gruppe geriet im Abstieg im weglosen, hochalpinen Geände unterhalb des Ostgrats in einen Steinschlag, bei dem ein 46-Jähriger aus Nördlingen im Landkreis Donau-Ries ums Leben kam.

Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich ein Alleingeher sowie eine vierköpfige österreichische Gruppe oberhalb der deutschen Seilschaft. 

Einem Bericht der Tiroler Tageszeitung nach, geht die Polizei davon aus, dass sich im Bereich des letzten Absteigenden aus der österreichischen Gruppe ein Stein löste, was dann den verheerenden Steinschag nach sich zog. 

Dem Bericht zu Folge, warnten die Österreicher die deutsche Gruppe durch laute Rufe, woraufhin diese Deckung gesucht habe. 

Der 46-jährige Bayer jedoch wurde vermutlich von einem großen Stein getroffen und stürzte über 300 Höhenmeter ab. Er konnte nur noch tot geborgen werden.

Ein weiterer Bergsteiger aus der deutschen Gruppe wurde so stark an den Rippen verletzt, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die beiden anderen kamen mit leichten Verletzungen davon.

1 Kommentar

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Jonas Fröscher auf unserer Facebook-Seite

Mein Beileid für alle Angehörigen!
Jeder der in den Bergen unterwegs ist muss sich solchen Gefahren bewusst sein. Da zählt am Ende nicht mehr wie viel Erfahrung man schon im Alpinen Gelände hat.
Solche Unfälle sind tragisch und trotzdem auch ein Hinweis für alle die es zu harmlos sehen; das begehen der Berge ist mit einem hohem Risiko verbunden!!