Am Albristhorn verunglückte ein Skitourengeher tödlich, am Traunstein ein Bergwanderer.

Skitourengeher verunglückt am Albristhorn tödlich

Am vergangenen Samstag haben sich am Albristhorn (2762 m) im Berner Oberland - im Abstand von nur zehn Minuten - zwei schwere Alpinunfälle ereignet; ersten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Oberland zufolge waren die zwei darin involvierten Tourengeher unabhänging voneinader unterwegs.

Beide Männer befanden sich gerade bei der Abfahrt, als sie - bei schwierigen Schneeverhältnissen - zunächst ins Rutschen gerieten und schließlich abstürzten. 

Während einer der beiden Männer schwer verletzt überlebte, kam für den anderen Tourengeher, einen 48-jährigen Mann aus dem Kanton Freiburg, jede Hilfe zu spät.

Vermisster Bergsteiger am Traunstein tot aufgefunden

Für einen seit Sonntag als vermisst gemeldeten 37-jährigen Österreicher gibt es keine Hoffnung mehr: Die Leiche des Mannes wurde am Montag von Mitgliedern der Bergrettung Gmunden am Traunstein (1691 m) entdeckt.

Tags zuvor hatte sich der Alleingänger noch vormittags während der Tour bei seiner Frau gemeldet. Diese informierte gegen 14:30 Uhr - nachdem sie kein neues Lebenszeichen ihres Mannes mehr erhalten hatte - die Bergrettung. 

Bis Einbruch der Dunkelheit und unter Einsatz eines Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera wurde mit einem 20-köpfigen Team nach dem Vermissten gesucht, jedoch ohne Erfolg. 

Am Montag stießen die Einsatzkräfte dann auf die sterblichen Überreste des Bergsteigers. Es wird vermutet, dass der Mann beim Abstieg vom Gipfel in unwegsames Gelände geriet, den Halt verlor und rund 500 Meter in die Tiefe stürzte.

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