Der Nutzungsdruck auf viele der beliebten Ziele ist in der Pandemie gewachsen, ebenso die Gereiztheit vieler Menschen. Viele der emotional geführten Diskussionen kreisen ums Mountainbiken. Wie kann man den unterschiedlichen Ansprüchen an einen sensiblen Naturraum gerecht werden?

Ein freundliches "Servus!" und ein bisschen Respekt und Toleranz gegenüber Mitmenschen und Natur - viel mehr bräuchte es eigentlich nicht für ein gutes Miteinander in den Bergen! Trotzdem hat die alte Diskussion, wer sich mit welchem Recht und auf welche Art und Weise in den Bergen bewegen darf, in jüngster Zeit wieder neue Brisanz gewonnen:

Der Nutzungsdruck auf einige besonders beliebte Ziele ist in den Monaten der Pandemie gewachsen - genauso wie die Gereiztheit vieler Menschen, die sich vor allem in den sozialen Medien entlädt. Besonders viele der dort ebenso emotional wie unsachlich geführten Diskussionen kreisen dabei momentan um das Thema Mountainbiken.

Der DAV gibt Tipps für naturverträgliches Biken. Klickt auf das Bild für eine Großansicht:

Wie kann es gelingen, den vielen unterschiedlichen Ansprüchen an einen besonders sensiblen Naturraum gerecht werden? Dieser Frage geht Bergauf-Bergab nach: 

Ein Beispiel aus dem Allgäu zeigt, wie vielfältig die Konfliktfelder im alpinen Umfeld sind, ein weiteres aus dem Wienerwald präsentiert, wie es mit Hilfe einer intelligenten Besucherlenkung gelingen kann, solche Konflikte so zu lösen, dass die Natur nicht leidet und Wanderer und Mountainbiker gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.

Hier könnt ihr die Bergauf-Bergab-Sendung vom 18. Juli direkt ansehen:

Die Ausstrahlung war ursprünglich für den 18. Juli geplant, wurde aber aufgrund der Berichterstattung zur Flutkatastrophe in Deutschland auf den 1. August verschoben. [Anm. d. Red.]

Mehr Berg-Videos findet ihr auf unserem YouTube-Kanal.

Hier könnt ihr unseren Channel ansehen und abonnieren.


Quiz: Teste dein Wissen über Trailrunning

1 Kommentar

Kommentar schreiben
isartrails

Zur letzten Frage: Bei vielen sind Stöcke heute noch verpönt und früher waren sie in der Tat bei vielen Wettkämpfen verboten. Rücksichtslos eingesetzt, können Sie andere behindern oder gar gefährden. Persönlich bin ich froh, dass sie heutzutage häufiger erlaubt werden. Aber klar, man muss sich ein wenig mehr konzentrieren, um auf andere Rücksicht zu nehmen. Mit dem richtigen Sportsgeist sollte das möglich sein. Wer das nicht hinbekommt, wird auch mit Verboten nicht zum besseren Sportler.