Dass es sinnvoll ist, beim Skifahren einen Helm zu tragen, steht außer Frage. Ob man es immer tut, steht auf einem anderen Blatt. Wir haben fünf Modelle mit unterschiedlichen Ausrichtungen für euch mit auf Tour genommen.

Gerade Skitourengeher der "alten Schule" sieht man meistens ohne Helm. Sie sollten mal einen der aktuellen Skitourenhelme ausprobieren, dann wären sie vielleicht überzeugt. 

+++ Hier geht es zum aktuellen Tourenski-Test. +++

Vom ultraleichten Petzl Meteor bis zum Skihelm mit Mips-System von Giro gibt es eine große Bandbreite.

Skitourenhelme im Test 2022: Darauf kommt es an

Ganz leichte Helme sind verlockend für Skitouren. Wenig Gewicht ist einfach immer ein Thema.

Das Problem bei einigen der ganz leichten (Petzl und Camp) Helme ist die Tatsache, dass sie quasi keine Isolation bieten. Gerade für die Abfahrt muss man eine Mütze darunter tragen, will man sich nicht einen Satz kalte Ohren holen.

+++ Eine große Auswahl an Helmen findet ihr auch in unserem ALPIN-Shop. +++

Wer seinen Helm allerdings im Sommer auch zum Klettern oder für Klettersteige nutzen möchte, nimmt lieber für Skitouren einen Kletterhelm als im Sommer einen Skihelm. 

Denn die Ski(touren)helme, die auch eine Kletterhelm-Norm haben (Salewa Vert, Uvex P8000 Tour), wird man im Sommer eher nicht nutzen.

Den kompletten Test lest Ihr in der ALPIN Ausgabe Februar-März 2022. Jetzt im Zeitschriftenhandel, als Einzelheft, im praktischen Abo oder als digitales eMagazin für nur 1,99€ pro Ausgabe!

Sie sind zu schwer, haben aber vor allem eine sehr mäßige Belüftung.

Die besten Sojer Cartoons zum Thema Skitouren haben wir hier für euch zusammengestellt:

Skitourenhelme im Test 2022: Das ist unser Fazit

Der Uvex P8000 Tour hat uns gut als Skitourenhelm gefallen, weil er (auch im Winter-Setup) sehr leicht ist, insgesamt wenig Volumen hat und man ihn mit wenigen Handgriffen auch zu einem guten Frühjahrs(ski)helm umbauen kann. 

Eher ein reiner Skihelm, der sich vor allem deshalb für Skitouren anbietet, weil er sehr leicht ist, ist der Giro Grid mit seinem Mips-System. Das schützt den Träger vor Gehirnverletzungen, die bei Stürzen durch Beschleunigungen entstehen können. Ein wirksamer Schutz, der aber mit 250 Euro nicht ganz billig ist. 

Wer also so weise ist und (in Zukunft?) mit einem Helm auf Tour geht, der hat reichlich Auswahl. Für alle anderen: Das Gewicht dient nicht als Ausrede.

Hier findet ihr unseren Test mit fünf verschiedenen Skitourenhelmen. Klickt auf das Produktbild für eine Großansicht:

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