Volontärin Lubika Brechtel und Redakteur Andreas Erkens besuchten Stefan Glowacz und Seilpartner Philipp Hans in Starnberg. Ergebnis ist ein spannendes Gespräch über die frühere und heutige Kletter- und Bergsteigergeneration, das ihr in ALPIN 7|22 lesen könnt.

Puh, zehn wird knapp. Aber dann stehen Lubika Brechtel (ALPIN-Volontärin) und Andreas Erkens (ALPIN-Redakteur) doch (einigermaßen) pünktlich vor Stefans Haus in der Nähe von Starnberg. Seilpartner Philipp Hans ist schon seit dem Vorabend da, also im Gegensatz zu den ALPINern überpünktlich.

Schon seit der Reportage "Mit dem Bike zum Berg" in ALPIN 5|22 ist klar, dass Stefan und Philipp mehr zu erzählen haben als "nur" über ihr letztes gemeinsames Projekt "The Wallride".

Volontärin Lubika und Redakteur Andreas auf dem Weg zum Interview.

Volontärin Lubika und Redakteur Andreas auf dem Weg zum Interview.

| © Lubika Brechtel

Erstmal wird aber Kaffee gekocht und werden die mitgebrachten Brezen aufgetischt. Dann geht's auch schon ans "Eingemachte":

So lag der Fokus des Gesprächs weniger auf den ambitionierten Projekten beider Kletterer, sondern auf dem gemeinsamen Miteinander am Berg und in der Wand. Das Besondere der Seilschaft von Stefan und Philipp ist neben purer Harmonie (wie beide unisono bestätigen) der nicht ganz geringe Altersunterschied von mehr als 20 Jahren.

ALPIN bohrt nach: Kommt es da nicht zwangsläufig zu Konflikten? Gehen die Ewartungen an Expeditionen auseinander, wenn eigentlich alles schonmal "da gewesen" ist bzw. der eine schon alles erreicht hat, während der andere noch am Anfang steht?

Für die Fragen von ALPIN nahmen sich die beiden mehr als zwei Stunden Zeit. Neben dem Generationenverhältnis beim Bergsteigen sprachen Stefan und Philipp offen über ihre Freundschaft, was für sie Glück bedeutet und welche persönlichen Ziele noch warten.

Esszimmer-Atmosphäre beim Gespräch mit Stefan und Philipp.

Esszimmer-Atmosphäre beim Gespräch mit Stefan und Philipp.

| © Andreas Erkens

Aber auch ernstere Themen, wie die Auswirkungen von Expeditionen auf den Klimawandel, Extremalpinismus und der Ukraine-Krieg kamen nicht zu kurz. Und doch fiel trotz aller Ernsthaftigkeit eins auf: Wie einig sich die beiden Kletterer sind und, dass sie sich auch außerhalb der Wand bestens ergänzen.

Ein spannendes und unaufgeregt ehrliches Gespräch, das unsere Leser:innen in ALPIN 8|22 erwartet.

Das letzte ausführliche Interview mit Stefan Glowacz zum Bike-Projekt "The Wallride" könnt ihr hier nachlesen.

Alles über Stefans Kletter-Karriere und Stationen seines Lebens findet ihr in unserer Fotogalerie:

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