Die sterblichen Überreste der vermissten Nachwuchsbergsteiger scheinen gefunden.

Nach übereinstimmenden Medienberichten hat ein nepalesisches Suchteam nahe des Mount Everest die Leichen von drei französischen Bergsteigern entdeckt. 

Es gilt als sicher, dass es sich dabei um die drei vermissten Alpinisten handelt, die seit zwei Wochen als vermisst galten. 

Louis Pachoud, Thomas Arfi und Gabriel Miloche gehörten zur "Groupe Excellence Alpinisme National" (GEAN) - dem Aquivalent zum Expedkader des DAV - , und hatten zum Abschluss ihres zweijährigen Ausbildungsprogramms an der Himalaya-Expedition des französischen Bergsteigerverbands "Fédération française des clubs alpins et de montagne (FFCAM)" teilgenommen. 

Beim Versuch den Mimbo Ider (6017 m), einen Nachbargipfel der Ama Dablam, zu besteigen, waren die drei Nachwuchsalpinisten Ende Oktober von einer Lawine verschüttet worden. 

Die Besatzung eines Helikopters entdeckte am 31. Oktober einen Lawinenkegel am Fuß der Westwand des Minbo Ider sowie mehrere Ausrüstungsgegenstände.

Laut einer Meldung der "Kathmandu Post" hatte die französische Expedition auch die Genehmigungen zur Besteigung des Mount Khangtega und des Mount Cholatse.