Jean-Cristophe Lafaille wird weiterhin vermisst. Zwar konnte am gestrigen Dienstag ein Helikopter zur Suche nach dem 39-Jährigen aufbrechen, lokalisiert werden konnte jedoch lediglich sein rotes Zelt auf einer Höhe von etwa 7000 Metern. Lafailles Ziel war die erste Winterbesteigung des Makalu (8463m), dessen Gipfel er am Freitag vergangener Woche erreicht haben wollte. Am Donnerstag wurde sein letztes Lebenszeichen empfangen.

Jean-Christophe Lafaille startete die Expedition am 12. Dezember des vergangenen Jahres. Wie schon bei der ersten Winterbesteigung am Shisha Pangma (8027 m) im Dezember 2004, ist Lafaille auch dieses Mal solo unterwegs. Die Besteigung sollte im Alpinstil ohne künstlichen Sauersoff, ohne Fixseile und ohne fixen Hochlager gelingen.

Nach der Akklimatisationsphase startete der französische Alpinist am vergangenen Dienstag zum Gipfel, der er bereits am Freitag vergangener Woche erreicht haben wollte. Das letzte Lebenszeichen ihres Mannes empfing Lafailles Frau Katia Donnerstag, als sich der 39-Jährige aus einer Höhe von 7600 Metern gemeldet hatte.

Am Dienstag konnte ein Hubschrauber erstmals zur Suche nach dem französischen Alpinisten aufsteigen. Vom Makalu Base Camp wurde die geplante Aufstiegsroute abgesucht. Gefunden werden konnte aber lediglich das rote Zelt Lafailles. Der Helikopter kreiste darüber, ein Lebenszeichen war jedoch nicht auszumachen.

Die Hoffnungen, Jean-Christoph Lafaille noch lebend zu finden, sind geschwunden. Am heutigen Mittwoch tritt Ehefrau Katia einen Flug nach Nepal an. Am 04. Februar will sie am Makalu eintreffen.

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