Kunstfaserschlafsäcke sind relativ günstig, leicht zu pflegen und spielen insbesondere bei feuchten Bedingungen ihr Potential aus.

So haben wir getestet

Beim Testen ist wie beim Fotografieren Präzision gefragt: Hier ALPIN-Fotografin Birgit Gelder bei der Arbeit.

Wir haben von allen Herstellern das angegebene Gewicht zu ihrem Produkt recherchiert, was gar nicht so einfach ist, da es oftmals unterschiedliche Gewichtsangaben im Internet, im Workbook und auf der Schlafsackhülle gibt. Wir haben dann alle Schlafsäcke auf unserer Präzisionswaage mit dem dazugehörigen Packsack gewogen.

+++ Unseren aktuellen Test zu Daunen-Schlafsäcken findest Du hier. +++

In jedem Schlafsack haben vier verschiedene Testpersonen gelegen, um Bedien-, Platz- und Klimakomfort zu beurteilen. Die Thermografie der Schlafsäcke haben wir mit einer Thermokamera gemacht, die auf 0,002 Grad auflöst. Die Testperson lag dabei exakt drei Minuten vor der Messung in dem jeweiligen Schlafsack.

Fazit

An die Isolierfähigkeit von Daune kommt auch die modernste Kunstfaser noch nicht heran. Aber es gibt Modelle, die für ihr Gesamtgewicht warm und angenehm sind.

 Allen voran der Carinthia G 250, der mit nicht mal 1400 Gramm ordentlich warm ist und auch genügend Platz zum Schlafen bietet – unser Testsieger.

Knapp dahinter, aber dafür auch deutlich preiswerter, liegt der Marmot Trestles Elite 15, unser Preis-Tipp.

Wem der Komfort und der Platz beim Schlafen wichtig sind, der ist mit dem Mountain Equipment Nova II gut beraten, unserem Komfort-Tipp.

Text von Olaf Perwitzschky

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