Fernauslösung unterhalb der Grauleitenspitze@(zwischenHeadlineTag)>
Die vierköpfige Gruppe aus Wien – eine Frau und drei Männer, alle zweiundzwanzig Jahre alt – war am Vormittag von der Bergstation der Ankogelbahn in Mallnitz gestartet. Laut Polizei stiegen sie mit Tourenski in Richtung Ankogel auf und bewegten sich dabei im Bereich des Lassacher Kees. Die Tourengeher galten als unerfahren, verfügten jedoch über vollständige Notfallausrüstung mit LVS, Sonde und Schaufel.
Beim Rückweg kam es gegen 14:20 Uhr unterhalb der Grauleitenspitze zur Fernauslösung eines Schneebretts. Die Polizei berichtet, dass die Gruppe es selbst ausgelöst habe, jedoch nicht erfasst wurde. Die Tourengeher entschieden sich daraufhin, nicht weiter abzufahren, sondern an Ort und Stelle zu bleiben und einen Notruf abzusetzen.
Bergung durch Polizeihubschrauber@(zwischenHeadlineTag)>
Ein Polizeihubschrauber sowie zwei Beamte der Alpinen Einsatzgruppe Spittal an der Drau erreichten die Gruppe wenig später. Die vier Personen wurden unverletzt nach Mallnitz ausgeflogen. Kurz nach der Rettung gingen entlang der Aufstiegs- und Abfahrtsspur weitere Lawinen ab, wie die Polizei bestätigte.
Der Lawinenwarndienst Kärnten meldete für den Zeitraum eine erhöhte Gefahrenstufe 3, insbesondere durch schwachen Altschnee und Anstieg der Gefahr von nassen Lawinen im Tagesverlauf. Solche Bedingungen begünstigen Fernauslösungen, wie sie im Bereich der Grauleitenspitze auftraten.


3 Kommentare
Kommentar schreibenLiebe Ines,
das tun sie auch, bzw deren Versicherung, sofern vorhanden.
Sie müssen sich darum also keine Gedanken machen und sich erst recht nicht entsprechend äußern oder anderweitig kümmern.
Es ist so traurig, wer heute alles auf Skitouren geht. Aber es heißt ja, die Berge gehören jedem, und wenn ich nicht weiterkomme, hole ich die Bergrettung. Es liegt meistens nicht an der Ausrüstung, sondern an der Planung und Verstand. Ich war 30 Jahre lang Skitourengeherin, weiß also von was ich Rede.
Bitte vergessen Sie nie, dass sich auch die Bergrettung in Gefahr bringen kann und Familien haben.
Die Verursacher sollten die Einsätze der Bergwacht selbst bezahlen müssen.