Bergwacht-Einsatz in Immenstadt

Jugendliche blockiert im Steilgelände: Nächtliche Bergung per Helikopter

Nördlich des Immenstädter Horns kam es am Samstagabend (17. Januar 2026) zu einem nächtlichen Rettungseinsatz der Bergwacht. Zwei Jugendliche hatten sich im steilen Gelände verstiegen und konnten sich aus eigener Kraft nicht mehr in sichere Bereiche zurückbewegen.

Die Bergwacht Immenstadt im nächtlichen Rettungseinsatz.
© Bergwacht Immenstadt

Blockiert im Steilgelände: Nächtliche Bergung per Helikopter

Mit fortschreitender Dunkelheit und sinkenden Temperaturen verschlechterte sich die Lage der beiden Jugendlichen nach einem Bericht der Bergwacht Immenstadt zusehends. 

Aufgrund der einsetzenden Unterkühlung wurde frühzeitig ein nachtflugtauglicher Rettungshubschrauber mit Ausbergeeinrichtung angefordert. Parallel dazu bereiteten die Einsatzkräfte der Bergwacht Immenstadt eine terrestrische Rettung als Rückfallebene vor.

Insgesamt standen zwölf Einsatzkräfte, ein Rettungshubschrauber sowie zwei Schneefahrzeuge im Einsatz. Die Jugendlichen konnten schließlich sicher geborgen und medizinisch erstversorgt werden. Unterstützt wurde die Bergwacht dabei von der Crew des Rettungshubschraubers ARA Flugrettung (RK2) sowie durch die Mittagbahn, die kurzfristig ein weiteres Schneefahrzeug zur Verfügung stellte.

Das Immenstädter Horn: Beliebter Aussichtsberg im Allgäu

Das Immenstädter Horn ist ein beliebter Aussichtsberg oberhalb von Immenstadt und wird ganzjährig begangen. Abseits der markierten Wege und insbesondere auf der nördlichen Seite bricht das Gelände jedoch steil ab. In Kombination mit winterlichen Bedingungen, Altschnee oder vereisten Passagen können sich einfache Wanderungen rasch zu alpinen Unternehmungen entwickeln.

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