Heiligkreuzkofel: Huber und Gietl eröffnen "Apassionata" (9+)@(zwischenHeadlineTag)>
Die Route bildet einen direkten Einstieg zur bereits bestehenden Linie "Loss lei heb schun" (2003, Heli Gargitter & Renato Botte) und folgt einer markanten, überhängenden Wandpassage, die bislang unberührt geblieben war – eine der letzten „großen Linien“ in diesem Wandabschnitt, so Gietl.
Besonders bemerkenswert ist der Stil der Erstbegehung: Gietl und Huber erschlossen die Route im klassischen Stil von unten, ohne Bohrhaken. Sie setzten ausschließlich auf mobile Sicherungen und nutzten den logischen Verlauf durch den kompakten Fels. Im oberen Bereich verbindet sich die Linie mit der Originalroute von 2003.
Im Klassischen Stil von unten, ohne Bohrhaken erschlossen@(zwischenHeadlineTag)>
Damit erfüllten sie eine alte Vision – schon Heli Gargitter und Pauli Trenkwalder hatten in den 1990er-Jahren von dieser Linie geträumt, sie aber aus Respekt vor der Schwierigkeit und ihren ethischen Grundsätzen unberührt gelassen. Die Wand erschien in diesem Abschnitt zu glatt, zu abweisend – eine freie Kletterei unter Verzicht auf Bohrhaken schien aus damaliger Sicht unmöglich.
Bei einem ersten Versuch hatte sich Simon Gietl verletzt. Eine Woche später gelang Simon erstmals die Rotpunktbegehung. Am 25. August 2025 gelang die Rotpunktbegehung schließlich auch Alexander Huber und somit der ganzen Seilschaft. Die Route verläuft über sieben Seillängen mit Schwierigkeiten bis zum 9+ Grad, durchgehend im steilen, teils überhängenden Dolomitenfels.
"Symbol für den respektvollen, traditionsbewussten Zugang zum Klettern"@(zwischenHeadlineTag)>
"Diese Linie hatte ich schon lange im Kopf. Sie wirkte herausfordernd und elegant zugleich. Mit Alexander hatte ich den idealen Seilpartner für dieses Projekt. Besonders gefreut hat es uns, dass Heli und Pauli uns zur Begehung gratulierten – und ihre Freude über unsere Lösung dieser alten Idee mit uns teilten,“ so Simon Gietl. "Apassionata ist mehr als eine neue Route – sie steht symbolisch für den respektvollen, traditionsbewussten Zugang zum Klettern. Eine Linie, die Generationen von Kletterern verbindet, durch gemeinsame Werte und Leidenschaft für den reinen Stil."
Heiligkreuzkofel: Ziel für Kletterer und Wanderer@(zwischenHeadlineTag)>
Während die Wanderer in Scharen zum malerischen Heiligkreuz-Hospiz pilgern, bleiben die Kletterrouten in der Heiligkreuzkofel-Westwand ambitionierten und erfahrenen Experten vorbehalten. Wer trotzdem auf die Gipfelaussicht nicht verzichten kann, findet am Normalweg und an der benachbarten Lavarella ausgesprochen lohnende Bergtouren.




1 Kommentar
Kommentar schreibenYESS Gents - geiler Sch... und trotz Rückschlag herzlichen Glückwunsch zu eurer Begehung.