Der 70-Jährige war mit einer sechsköpfigen Gruppe im freien Gelände auf etwa 2700 m unterwegs.

Das Unglück ereignete sich in der Region Furgg Garten auf 2730 m. Die Gruppe befand sich wohl auf dem Rückweg von Cervinia (I) in Richtung Zermatt.

In Begleitung eines Berg- und Skilehrers befuhr sie Hänge abseits der markierten Pisten. Aus bisher unbekannten Gründen löste sich dann eine Lawine oberhalb der Gruppe, die einen der Skifahrer erfasste.

Trotz sofortiger und aufwendiger Rettungsversuche konnte der verschüttete Skifahrer nur noch tot aus den Schneemassen geborgen werden.

3 Kommentare

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Rainer

@Tesi: Mich erstaunt, Ihren Beitrag auf alpin.de zu finden, denn der Sektor „Skitour“ ist ja wesentlicher Bestandteil der Alpin, des Bergsteigers, usw..

Grundsätzlich kann man Ihnen kaum widersprechen. Letztlich ist Skitourengehen per se „saugefährlich“, da sollte man nichts schönreden. Um es vorsichtig zu formulieren: der Regelfall dürfte der sein, dass ein Tiefschneehang vor Begehung nicht (!) auf seine Lawinengefährlichkeit zu beurteilen ist.

Hans

Zum Kommentar von Tesi: Klar sollte man abseits der Piste fahren...das machen Tourengeher auch...insofern man sich mit Lawinenkunde befasst hat, kann man so sein Risiko zumindest auf ein Minimum reduzieren...ganz ausschließen jedoch nicht...und bei Menschen, die abseits unterwegs sind, wissen die Familien, als auch die Beteiligten, dass jederzeit was passieren kann...nur Anfänger ohne Wissen sollten Bereiche abseits unbedingt meiden.

Tesi

Warum immer wieder nicht Markierte Pisten benutzen...Leichtsinn von der ganzen Gruppe... Herzliches Beileid der Trauerfamilie...