In den vergangen Tagen haben sich alpenweit mehrere schwere Bergunfälle ereignet.

Tödlicher Bergunfall in den Zillertaler Alpen

Ein 46-jähriger Mann aus Belgien verlor am Montag bei einer Tour in den Zillertaler Bergen sein Leben. Laut Medienberichten war der Bergsportler gerade mit vier Begleitern auf den Aschaffenburger Höhenweg in Richtung Kasseler Hütte unterwegs , als er beim Abstieg von der Krummschnabelschneide das Gleichgewicht verlor und über steiles, felsiges Gelände über 250 Meter in die Tiefe stürzte. Für den Mann kam jede Hilfe zu spät. 

Blick auf die Bindalm im Klausbachtal.

Blick auf die Bindalm im Klausbachtal.

| © Imago / Westend61

Wanderer bricht tot zusammen

Ein 56-jähriger Mann ist am Sonntag kurz unterhalb der Bindalm im hinteren Klausbachtal tot zusammengebrochen. Der Wanderer befand sich gerade auf dem Sandweg als er einen Herzkreislauf-Stillstand erlitt und bewusstlos zusammenbrach. Noch vor Eintreffen der verständigten Rettungskräfte kümmerten sich mehrere Ersthelfer um den 56-Jährigen, darunter auch eine zufällig anwesende Intensivkrankenpflegerin sowie ein Sanitäter der BRK-Wasserwacht. Trotz intensiver Wiederbelebungsmaßnahmen, auch seitens der eintreffenden Notfallmediziner konnte dem Mann nicht mehr geholfen werden; er verstarb noch an der Unfallstelle. 

70-Jährige stürzt am Falkenstein schwer

Am Sonntag hat sich eine 70-jährige Frau bei einem Unfall am Falkenstein bei Inzell schwere Verletungen zugezogen. Die erfahrene Wanderin befand sich mit ihrem Begleiter gerade beim Abstieg vom Falkenstein, als die Frau den Halt verlor und in der Folge rund 50 Meter über felsdurchsetztes Gelände in die Tiefe stürzte. Ihrem Begleiter sowie zwei weiteren Personen gelang es - trotz des steilen Geländes - der Schwerverletzten bis zum Eintreffen der Bergwacht Erste Hilfe zu leisten. Die 70-Jährige wurde schließlich mit einem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus Traunstein geflogen.

Das Val de Bagnes im Schweizer Kanton Wallis.

Das Val de Bagnes im Schweizer Kanton Wallis.

| © Imago / GFC Collection

Britin verunglückt im Wallis tödlich

Am Samstag ist es zu einem tödlichen Bergunfall im Kanton Wallis gekommen. Dabei kam eine 43-jährige Britin ums Leben. Medienberichten zufolge war die Frau zusammen mit einer Begleiterin im Val de Bagnes unterwegs. Gegen 18:00 Uhr gerieten die beiden Wanderinnen - aus bisher noch ungeklärter Ursache - vor dem Col de la Chaux auf 2900 Meter in Steinschlag. Die 43-Jährige zog sich dabei eine tödliche Kopfverletzung zu. Der wenig später an der Unfallstelle eintreffende Notarzt konnte nichts mehr für sie tun.