Nach Flutwelle in der Höllentalklamm: Mann aus Oberfranken bleibt weiterhin vermisst.

Ein letzter Versuch, einen seit dem 16. August vermissten Mann auf dem Landkreis Lichtenfels zu finden, musste am Mittwoch ergebnislos beendet werden. 

An der neuerlichen Suchaktion am 25. August waren insgesamt sieben Einsatzkräfte beteiligt, darunter auch drei Vertreter der Wasserwacht Grainau. 

Wie eine Sprecherin der Polizei mitteilte, sei die Suche unterhalb der Klamm am späten Vormittag eingestellt worden. Sollte es keine konkreten neue Hinweise über den Verbleib des Vermissten geben, würde diese auch nicht mehr aufgenommen werden.

Der 34-jährige Oberfranke war vergangene Woche zusammen mit seiner Lebenspartnerin in den tosenden Hammersbach gestürzt, nachdem zuvor eine Brücke, auf der die beiden laut Augenzeugenberichten standen, von den Wassermassen weggerissen worden war.

Einen Tag nach dem Unglück wurde der Leichnam der Frau "total eingeklemmt zwischen Felsen", so Sandro Leitner, Einsatzleiter der Wasserwacht Grainau, gegenüber dem Münchner Merkur, im Hammersbach entdeckt. Die Suche nach ihrem Partner wurde am Abend des 17. August zunächst ergebnislos abgebrochen.

Wird am 27. August voraussichtlich wieder geöffnet: die Höllentalklamm.

Wird am 27. August voraussichtlich wieder geöffnet: die Höllentalklamm.

| © picture alliance/dpa | Lennart Preiss

Höllentalklamm öffnet wieder

Wie die Tourist Information Grainau auf Anfrage von alpin.de bestätigte, soll die Höllentalklamm voraussichtlich noch dieses Wochenende wieder für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Aktuelle Informationen finden Interessierte unter www.grainau.de/hoellentalklamm.

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