China will "Trennungslinie" am Gipfel des Achttausenders errichten.

Während sich auf der nepalesischen Seite des Everest so viele Bergsteigerinnen und Bergsteiger mit einem gültigem Permit tummeln wie noch nie zuvor in der Geschichte des kommerziellen Höhenbergsteigens, sind es auf der tibetischen Nordseite gerade einmal 21 chinesische Alpinisten. 

Das hat seinen Grund: Zur Eindämmung der Corona-Pandemie bleibt in diesem Jahr die Nordseite des Achttausenders für ausländische Gipfelaspiranten geschlossen.

Doch die drastisch steigenden Fallzahlen in Nepal und die Meldungen von mehreren Infizierten im Basislager auf der Südseite lassen Peking offenbar über weitere Maßnahmen nachdenken. 

Medienberichten zufolge erwäge man auf dem Gipfel des Everest eine "Trennungslinie" einzurichten, die von ausländischen Bergsteigerinnen und Bergsteigern nicht überschritten werden darf. 

Das Vorhaben stößt auch beim Vorsitzenden des nepalesischen Bergsteigerverbandes auf Skepsis. "Es ist fast unmöglich, eine Trennung zwischen den Bergsteigern beider Seiten zu schaffen", so Santa Bir Lama gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

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3 Kommentare

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Brummbaer

- ich würde keinen Ausländer ins Land Nepal reinlassen, da fängt es doch an.
Erst mal, um meine eigenen Leute im Land zu schützen und die anderen damit auch - Punkt.

Michael auf unserer Facebook-Seite

Genau, und Yetis werden als Kontrolleure eingesetzt, damit auch ja niemand die Grenze überschreitet

Erich Kriegler

Wenn's verstandesfern, totalitär, radikal und propagandistisch sein soll, die KPCh versteht es, immer noch eine Schippe draufzulegen...