Die 40-jährige Französin wurde im schweizerischen Andermatt von einem Schneebrett erfasst.

Wie das Nationale Olympische Komitee Frankreichs (CNOSF) am Mittwoch mitteilte, ist Julie Pomagalski zusammen mit drei weiteren Freeridern aus bisher ungklärter Ursache unterhalb des 2961 Meter hohen Gemsstock von einem abgehenden Schneebrett überrascht worden.

 Julie Pomagalski war Weltmeisterin im Snowboardcross 1999 und Weltcup-Gesamtsiegerin 2004 Snowboardcross. 2002 und 2006 nahm sie bei den Olympischen Spielen in dieser Disziplin teil.

Tödlich verunglückt: Julie Pomagalski.

Tödlich verunglückt: Julie Pomagalski, hier bei der Snowboard-Weltmeisterschaft 1999.

| © picture-alliance/dpa/Peter Kneffel

Nach Ermittlungen der örtlichen Polizei habe sich das Schneebrett aus bisher ungeklärten Gründen gelöst.

Die Berge rund um das kleine Bergdorf Andermatt im Schweizer Kanton Uri sind als Freeride-Mekka bekannt. Der Gemsstock ist auf Grund seiner schneereichen und steilen Hänge unter Freerider:innen und Tourengeher:innen sehr beliebt.

Julie Pomagalski komplett von Lawine verschüttet

Pomagalski war in einer Gruppe von vier Freeridern unterwegs. Sie und ein weiteres Mitglied der Gruppe sollen komplett verschüttet worden sein. Angeblich soll es sich bei dem zweiten Todesopfer um Bruno Putelli, einen renommierten Bergführer aus dem ehemaligen Olympiaort Albertville in Frankreich, handeln.

Eine dritte Person habe nur leichte Verletzungen erlitten und sich selbst aus den Schneemassen befreien können.

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