Der Anstieg über den Normalweg soll durch eine neue Variante sicherer werden.

Die globale Klimaerwärmung macht auch vor dem Großglockner nicht Halt. Eine Folge: Österreichs Paradegipfel apert immer stärker aus. 

Das macht den Anstieg über den Normalweg nicht nur schwieriger, sondern auch erheblich gefährlicher, da sich die Steinschlaggefahr - vor allem im Spätsommer - in den vergangenen Jahren wesentlich erhöht hat.

Aus diesem Grund wird momentan an einer alternativen Route zum klassischen Normalweg gearbeitet. 

"Der neue Weg wird vom 'Bahnhof' in 3500 Meter Höhe über den Südost-Grat bis zum 'Sattele' in 3700 Meter Höhe führen und dort wieder auf den Normalweg treffen", so der Bergführer Ernst Rieger in der Onlineausgabe der Krone Zeitung.

Durch die Variante, bei der Kletterstellen im dritten Schwierigkeitsgrad zu bewältigen sein weden, wird der besonders heikle Bereich des "Eisleitls" umgangen. Die ersten Sicherungsstangen wurden von Rieger und seinen Kollegen bereits gesetzt. Spätestens zur kommenden Saison soll der neue Anstieg dann für Glockner-Aspiranten offiziell begehbar sein.

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