Kletterer tief betroffen nach Bergunglück

Thomas Huber über Laura Dahlmeier: "Ich spüre sie, wenn ich in den Bergen bin"

Die Erinnerung an Laura Dahlmeier bleibt lebendig: Thomas Huber beschreibt die Ex-Biathletin als "eine Echte" – authentisch, konsequent und mit unerschütterlichem Feuer. Monate nach ihrem tödlichen Kletterunfall am Laila Peak in Pakistan zeigt sich Huber tief bewegt und teilt persönliche Eindrücke aus gemeinsamen Bergmomenten.

Preisträgerin Laura Dahlmeier mit Thomas Huber bei der Verleihung "Der Bayerische Sportpreis 2017".
© IMAGO / VISTAPRESS

Huber: Tief betroffen nach Bergunglück

Thomas Huber äußerte sich auch Monate nach dem tragischen Unfall von Laura Dahlmeier im Bayerischen Fernsehen in der Sendung "Blickpunkt Sport". Nachdem Videoausschnitte der Ex-Biathletin gezeigt wurden, sagte Huber: "Ich habe, glaube ich, für mich selber auch schon echt einen Frieden gefunden, aber immer wieder, wenn man das sieht oder so, dann… das trifft dann einfach nur mitten ins Herz."

Dahlmeier: Eine authentische Persönlichkeit

Über Dahlmeier sagte Huber: "Sie war einfach eine Echte. Sie war so authentisch wie kaum ein anderer und sie ist ihren Weg, den wo sie gegangen ist, mit so einer Überzeugung gegangen und so konsequent und mit so einem Feuer."

Bleibende Präsenz in den Bergen

Der Bergsteiger betonte, dass er Dahlmeier bei seinen eigenen Bergtouren weiterhin spüre: "Ich kann definitiv sagen, nicht nur die Laura, sondern auch meine anderen Freunde. Ich spüre sie immer, wenn ich dort oben bin in den Bergen."

Tragisches Unglück am Laila Peak

Die zweimalige Biathlon-Olympiasiegerin und siebenfache Weltmeisterin kam im Juli 2025 bei einem Kletterunfall am Laila Peak in Pakistan ums Leben. Vermutlich wurde sie sofort durch einen Steinschlag am Kopf getötet. Huber war an den Bergungsversuchen beteiligt.

8 Kommentare

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Fan of Laura

Die besten sterben jung und werden nie vergessen.

Gamshuber

Hallo maik, da stimme ich dir zu, da ist vielleicht noch nicht alles gesagt. Die Aussagen von Marina kraus, vor allem, dass erst Monate später bekannt wird, dass sie das "in-reach" aus Lauras Rucksack gekramt hat und damit Hilfe gerufen hat, man kann das auch dem Schock zuschreiben, den sie mit Sicherheit erlitten hat, aber ihr irgendeine Schuld zuzuweisen, ist Diffamierung, Laura konnte froh sein, dass sie mitgegangen und ihre Rübe riskiert hat. Nur die Obduktion der Leiche hätte alle Rätsel gelöst, dazu ist es aber nunmal nicht gekommen.

Alpensteinbock

Lieber Bernhard, Thomas huber ist zum Interview mit BR eingeladen worden und hat das ganze nicht angezettelt, wäre auch zwecklos gewesen, es zu versuchen. Auch ohne Thomas huber wären andere zum Interview gebeten worden. Thomas huber war und ist erfolgreicher Bergsteiger, nach Laura dahlmeier vielleicht etwas vorsichtiger, durch die zunehmenden Extremwetter ist die Vorsicht auch berechtigt, der größte Erfolg ist es, heil nach Hause zu kommen. Laura dahlmeier hatte das Glück nicht. Und Thomas huber ist noch nicht 80, seine Karriere dauert noch an und wenn er vorsichtig ist und Glück hat, erreicht er die 80 auch noch. Ich wünsche es ihm von ganzem Herzen, sie tun es offenbar nicht.

Maik

Man kann trotz alledem den Eindruck nicht loswerden das da was nicht stimmt.

Andrea

Da stimme ich voll zu! Sie war ein toller Mensch, den ich nie vergessen werde!

Walhuh@web.de

Ich danke den Huber Brüdern für ihre n Einsatz zur Bergung von Laura Dahlmeyer und ihr Gedenken.
Das ist der Unterschied zu den Kunden,die sich mit Sherpahilfe und Flaschensauerstoff auf den Berg ziehen lassen und an Toten und Verletzten vorbei gehen.
Jetzt mal genug der zahllosen und zum Teil geschmacklosen Hechelei in den Medien.

Bernhard

Die Ehefrau von Thomas Huber muss ja eine Engelsgeduld haben, um diese andauernden Lobgesänge auf die gemeinsamen Zeiten mit Laura Dahlmeier auszuhalten. Eines ist sicher, so lange Thomas Huber lebt, werden wir Laura Dahlmeier nicht vergessen. Wie auch, ihr Tod ist das, was der Tod von Günther Messner für den Bruder Reinhold war, eine Neverending Story und willkommene Marketing Maschine. Im Unterschied zu Thomas Huber ist Reinhold Messner nach dem Tod seines Bruders allerdings in den Bergen noch sehr erfolgreich gewesen.

Laura the one and only

Ich wünsche Thomas huber aus ganzem Herzen, dass er diesen Verlust verarbeiten kann. Ich hoffe, dass es noch viele Fernsehauftritte von Laura gibt (liebe ARD und ZDF, sonst seid ihr in der Konservenverarbeitung doch auch nicht kleinlich), das ihr Vater an ihrer Gedenkstätte nie alleine ist, beweist ihre noch immer vorhandene Popularität, sie war sowohl im Biathlon als auch am Berg spektakulär, schade, dass sie so früh mit dem Biathlon aufgehört hat, auch die 3.Programme und die Privaten sollten Laura ins Programm aufnehmen. Ich habe zwar weder Vorbilder noch Idole, aber ich werde Laura mein ganzes Leben lang bewundern aufgrund ihrer unbändigen Energie im theoretischen lernen als auch im Sport und am Berg. R. I. P., du coole Socke!!!!!!!!!!!!!!!!!, wo auch immer du jetzt bist. ????????