Dreitausender Stützpunkt in Südtirol

Die Stettiner Hütte im Porträt: Harte Schale, weicher Kern

Die neue Stettiner Hütte ist ein architektonisches Ausrufezeichen hoch über Pfelders. Von außen ein massiver Bau, der allen Naturgewalten standhalten soll, während innen Holz und die Gastgeber für eine wohnliche Atmosphäre sorgen.

Architektonisch außergewöhnlich: die Stettiner Hütte.
© Stefan Herbke

Von Pfelders auf die Stettiner Hütte

Geduld ist gefragt. Rund vier Stunden benötigen konditionsstarke Wanderer, um von Pfelders die Stettiner Hütte zu erreichen. Die Strecke zwischen der wunderschönen Sackgasse Pfelders und der Hütte unterhalb des Eisjöchl zieht sich, dafür wartet mit der Lazinser Alm eine lohnende Einkehr.

Geduld musste auch Andreas Schwarz aufbringen, der seit 36 Jahren mit seiner Frau Anna Christa Fontana die Hütte bewirtschaftet. Denn im Februar 2014 wurde sein Arbeitsplatz durch eine Lawine nahezu vollständig zerstört. "Das war ein Schock für uns", erinnert er sich, "die Hütte war ja unsere zweite Heimat." Zwar hat das Land Südtirol schnell entschieden, einen Neubau des Schutzhauses zu veranlassen – doch passiert ist erst einmal wenig.

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Text von Stefan Herbke

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