Mit dem neuen Museum "Zwischen Himmel und Erde - Gerlinde Kaltenbrunner und die Welt der 8000er" in Spital am Pyhrn haben Bergsport-Freunde nun einen weiteren interessanten Ausflugstipp. Denn der Besucher erhält Einblicke in die Welt des Bergsteigens und Wanderns.

Das Museum zeigt die Geschichte des Alpinismus in Europa und in den 8000er-Regionen, die nötige Ausrüstung und die physischen wie psychischen Voraussetzungen der Bergsteiger, die einzelnen 8000er und ihre Besonderheiten sowie die Phasen einer Hochalpin-Expedition.

Das Museum gehört zu einem Themenpark, der laut Presseinformation sowohl für aktive Bergsteiger als auch für die breite Bevölkerung - vor allem für Jugendliche und Familien - das ganze Jahr hindurch attraktiv ist. Interessante und unterhaltsame Informationen sowie interaktive Elemente sorgen dabei für ein kurzweiliges Museumserlebnis.

Das Kaltenbrunner-Museum beantwortet u.a. folgende Fragen:

  • Was denken und fühlen Extrembergsteiger, wenn sie ein für die meisten Menschen kaum nachvollziehbares Risiko auf sich nehmen?
  • Wie läuft eine Expedition auf einen 8000er Gipfel im Detail ab?
  • Welchen Einfluss hat das Wetter, wie reagiert der Körper?
  • Gibt es Schuhe, die bei - 40°C noch warme Zehen garantieren und das Gefühl für den sicheren Tritt nicht unterbinden?
  • Wie sehen die 8000er von oben aus?

Gerlinde Kaltenbrunner ist die Schirmherrin des Projektes und hat es mitgestaltet. Sie nimmt in dieser "Welt der 8000er" einen besonderen Platz ein. Das Museum auf dem Stiftgelände in Spital am Pyhrn liegt direkt an einem Themenweg, der auf Wanderwegen und Steigen auf den Gipfel des Großen Pyhrgas führt.

Gewidmet ist das Museum Gerlinde Kaltenbrunner sowie dem Spitaler Alfred Imitzer, der bei der österreichischen Erstbesteigung 1986 beim Abstieg vom K2 auf tragische Weise ums Leben gekommen ist.

Text von mst

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