Für den erfolgsverwöhnten Kilian Jornet läuft es derzeit alles andere als rund: Anfang September musste der Trailrunning-Star aus der Nordwand der der Aiguille du Midi (3842m) gerettet werden, jetzt machte das Wetter einen Rekordversuch des Katalanen am Elbrus (5642m) zunichte.

"Summits of my life" nennt sich das ehrgeizige Projekt von Kilian Jornet, in dessen Rahmen der junge Spanier auch den höchsten Berg Europas in Bestzeit "abhaken" wollte. Was dem Mittzwanziger zuvor schon am Mont Blanc und Matterhorn gelungen war, nämlich neue Fabelzeiten für Auf- und Abstieg aufzustellen, ging am Elbrus (5642m) aufgrund der Wetterverhältnisse diesmal schief.

Jornet entschloss sich in einer Höhe von 5300 Meter seinen Rekordversuch abzubrechen - nur etwas mehr als 300 Höhenmeter vom Gipfel entfernt. Nach eigenen Angaben lag der Katalane zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich auf Rekordkurs.

Leidet am höchsten Berg Europas: Kilian Jornet

| © Seb Montaz

Jornet, der auch im hochalpinen Gelände nur mit einer etwas modifizierten Trailrunning-Ausrüstung unterwegs ist, dürfte sich vielleicht an den 07. September erinnert haben. An diesem Tag musste der Berglauf-Star aus der Nordwand der Aiguille du Midi (3842m) gerettet werden. Jornet und seine Begleiterin Emelie Forsberg waren - trotz schlechten Wetters - nur in leichter Laufbekleidung und Trailrunning-Schuhen unterwegs gewesen.

Ob der 25-Jährige an den Elbrus zurückkehren wird, lies er noch offen. Bis 2015 möchte Jornet die "wichtigsten Berge des Planeten" in Rekordzeit besteigen. Mit dem Everest möchte der Katalane schließlich sein "Summits of my life" - Projekt krönen.

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