Tödlicher Unfall

Tragödie am Matterhorn: Bergsteiger stirbt auf italienischer Route

Am Pic Tyndall auf der italienischen Normalroute zum Matterhorn ist ein Bergsteiger tödlich verunglückt. Der Unfall reiht sich in eine Serie tödlicher Alpinunfälle in den Westalpen ein.

Rettungshelikopter im Einsatz (Symbolbild)
© air zermatt/Christian Pfammatter

Tragödie am Matterhorn: Bergsteiger stirbt auf italienischer Normalroute

Ein Bergsteiger ist am Samstagmorgen (13. Juni 2026) am Matterhorn tödlich verunglückt. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa am Pic Tyndall auf der italienischen Normalroute zum 4478 Meter hohen Matterhorn.

Die Leiche wurde von Einsatzkräften der Air Zermatt in Zusammenarbeit mit der Bergrettung des Aostatals geborgen und nach Aosta gebracht. Die Ermittlungen führt die Guardia di Finanza in Breuil-Cervinia.

Der tödliche Unfall am Matterhorn ist Teil einer Serie schwerer Unfälle in den nordwestlichen Alpen. Zwischen Freitag und Samstag kamen nach Ansa-Angaben insgesamt sieben Alpinisten ums Leben. Drei Bergsteiger aus dem Trentino starben am Freitag an der Nordwand des Gran Paradiso im Aostatal. Drei weitere Alpinisten verunglückten am Samstag im Mont-Blanc-Massiv tödlich, darunter zwei am Mont Maudit und ein weiterer im Bereich des Brenva-Gletschers.

Liongrat: Von Italien auf das Matterhorn

Der Normalweg von italienischer Seite auf das Matterhorn führt über den Liongrat (italienisch Cresta del Leone). Ausgangspunkt ist meist Breuil-Cervinia, Stützpunkt die Capanna Carrel auf 3830 Metern. Von dort geht es über ausgesetztes Felsgelände, Fixseile, Leitern und den Pic Tyndall weiter zum Gipfel. Die Route gilt als anspruchsvolle Hochtour und ist nur bei sicheren Verhältnissen und entsprechender Erfahrung ratsam.

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