Schon seit langem erregen Pläne, die Skigebiete Grasgehren und Balderschwang mit neuen Liften über das Riedberger Horn zu verbinden, den Zorn von Umweltschützern. Das Projekt würde durch die Zone "C" des Alpenplans führen, einem Bereich, der als Ruhezone von touristischer Erschließung freizuhalten ist. Hiergegen fand am vergangenen Wochenende eine Demonstration der Bergschutzorganisation "Mountain Wilderness" statt. Hiergegen fand am vergangenen Wochenende eine Demonstration der Bergschutzorganisation "Mountain Wilderness" statt.

Demo: 50 Umweltschützer protestieren gegen neue Lifte am Riedberger Horn.
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Mehr als 50 Teilnehmer demonstrierten am 28. Februar an der Talstation der Grasgehren Lifte (Allgäu) auf Einladung der Bergschutzorganisation Mountain Wilderness Deutschland e.V. gegen die Pläne, die Skigebiete zu verbinden.

Unterstützt wurde Mountain Wilderness dabei unter anderem durch den Verein zum Schutz der Bergwelt, den Landesbund für Vogelschutz, die Naturfreunde Bayern und den Bund Naturschutz.

Auch die Bürgermeister von Balderschwang und Obermaiselstein waren gekommen, um sich an der lebendigen Diskussion vor Ort zu beteiligen. Die meisten der angesprochenen Skifahrer hatten Mountain Wilderness zu Folge Verständnis für das Anliegen, das Riedberger Horn als unverbauten Gipfel zu erhalten.

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Die Umweltschützer sind der Ansicht, dass eine Lifterschließung des Gipfels einen schlimmen Präzedenzfall schaffen würde, bei dem zum ersten Mal seit über 30 Jahren die Schutzzone C des Bayerischen Alpenplanes fallen würde. Zudem wäre auch eines der wichtigsten Winterziele für Schneeschuh- und Skitourengeher für immer verloren.

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