Großeinsatz der Bergrettung

Über steilen Grashang in den Tod gestürzt: Wanderer stirbt am Zimbajoch

Am 17. Juni 2025 ist ein Wanderer aus Deutschland am Zimbajoch tödlich abgestürzt. Die Bergrettung fand nach einer flächendeckenden Suche die Leiche des Mannes.

Über steilen Grashang in den Tod gestürzt: Wanderer stirbt am Zimbajoch (Symbolbild)
© IMAGO / Zoonar

Über steilen Grashang in den Tod gestürzt: Wanderer stirbt am Zimbajoch

Der 50-Jährige war am Unfalltag auf die Sarotlahütte aufgestiegen und wollte nach einer Übernachtung am Folgetag über das Zimbajoch ins Montafon absteigen. Da der Wanderer am 21. Juni noch immer nicht zuhause eingetroffen war, verständigten seine Angehörigen schließlich die Polizei.

Diese startete am Folgetag eine großangelegte Suchaktion in Sarotlatal und Rellstal. Dabei fanden die Einsatzkräfte schließlich die Leiche des Wanderers in einer felsdurchsetzten Steilrinne südlich des Zimbajochs. Die Retter gehen davon aus, dass der Mann den Halt verloren hatte und über den ca. 50 Grad steilen Grashang mit tödlichen Verletzungen in die Rinne abgestürzt war.

Der Verunglückte wurde durch den Polizeihubschrauber Libelle geborgen.

Überschreitung des Zimbajochs

Die Wanderung über die Sarotla Hütte zum Zimbajoch und weiter ins Nachbartal ist eine beliebte Überschreitung im Rätikon unweit der als "Montafoner Matterhorns" bekannten Zimba (2643 m). Die offiziellen und als mittelschwer deklarierten Wanderwege sind durchgehend markiert, Trittsicherheit ist für einige Passagen jedoch zwingend notwendig. Vor allem der Aufstieg zum Zimbajoch ist von beiden Seiten sehr steil und stellenweise drahtseilversichert.