Absturz in der Hachleschlucht: 11-Jährige schwerstverletzt geborgen
Die zwölfköpfige Schülergruppe hatte am Nachmittag gegen 16 Uhr gemeinsam mit einer Lehrkraft eine Wanderung entlang der Hachleschlucht unternommen, als die 11-Jährige plötzlich nicht mehr auffindbar war. Daraufhin alarmierte die Lehrperson umgehend die Einsatzkräfte und setzte die Rettungskette in Gang.
Sofort rückte die Bergrettung Imst per Hubschrauber zum Einsatzort aus und begann mit der Suche. Schnell konnte im unteren Bereich der Schlucht eine regungslose Person im Wasser festgestellt werden. Dabei handelte es sich um die vermisste Schülerin, die im Anschluss schwerstverletzt geborgen und ins Krankenhaus nach Innsbruck geflogen wurde. Das Mädchen hatte aus unbekannter Ursache den Halt verloren und war in die Tiefe gefallen.
Die Mitschülerinnen und Mitschüler der Abgestürzten wurden von der Bergrettung zum Ausgang der Schlucht begleitet und von Krisenintenventionsteam des Roten Kreuzes betreut. Im Einsatz standen ein Rettungshubschrauber, die Bergrettung Imst, die Alpinpolizei und das Kriseninterventionsteam des ÖRK.
Über die Wanderung durch die Hachleschlucht
Die kurze Wanderung durch die Hachleschlucht bei Imst gilt mit 300 Hm und knapp vier Kilometern Länge als Familientour. Der Starkenberger Panoramaweg kann in etwa 1,5 Stunden bewältigt werden und führt an zahlreichen Sehenswürdigkeiten rund um Imst vorbei. Stellenweise ist der von Wurzeln überzogene Steig jedoch recht schmal und ausgesetzt. Dies kann gerade bei Nässe gefährlich werden.

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