Eine vollständige Skibefahrung des 8125 Meter hohen Nanga Parbat über eine zentrale Linienführung durch die Diamirflanke nach Aufstieg über die Kinshofer-Route - das ist das spektakuläre Ziel von Luis Stitzinger. Freilich hat die Abfahrt nur bei optimalen Bedingungen eine realistische Chance.

Am Fuß des gewaltigen Berges: Basislager in 4230 Metern Höhe.
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Hans Kammerlander (Südtirol) und Diego Wellig (Schweiz) führten bereits im Jahre 1990 die erste und bislang einzige Skibefahrung des Achttausenders durch. Nach Erreichen des Hauptgipfels fuhren sie vom Nordgipfel über die Kinshofer Route zum Basislager ab. Dabei mussten sie aufgrund der Routenführung (Felsbänder, kombinierter Gratsporn) immer wieder abklettern und abseilen.

Auf einer Abfahrtslinie, die sich in den Schlüsselpassagen an der direkten Abstiegsroute von Reinhold und Günther Messner aus dem Jahre 1970 orientiert, sollte eine durchgängige Skibefahrung bei entsprechenden Verhältnissen möglich sein. Die große Herausforderung dieser Linienführung besteht darin, unbeschadet durch das Nadelöhr zwischen den Seracabbrüchen am unteren Ende der Bazhinmulde zu fädeln und eine fahrbare Linie über die extrem steilen Flanken der oberen Mummery-Rippe ausfindig zu machen...

Im Einzelnen sieht das Projekt vor:

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  • Nanga Parbat- Besteigung über die Kinshofer Route in der Diamirflanke
  • Erste vollständige Skibefahrung des Nanga Parbat
  • Erste Begehung der Mazeno Ridge am Nanga Parbat, des längsten Grates an einem Achttausender
  • Zweite Überschreitung des Berges nach Reinhold Messner 1978 durch den Aufstieg über die Mazeno Ridge und den Abstieg über die Kinshofer Route in der Diamirflanke

Weitere Informationen:

www.nangaparbat2008.de

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