Das ging gerade nochmal gut: Ein verletzter Bergsportler und sein Hund wurden nach sieben Tagen in den Julischen Voralpen gefunden und gerettet.

Der junge Bergsportler war Anfang Februar, wie jedes Jahr, mit seinem Hund zu einer mehrtägigen Wandertour aufgebrochen. Bereits kurz nach dem Start stürzte der Sportler und zog sich dabei einen Knöchelbruch sowie mehrere Prellungen zu. 

Unglücklicherweise hatte sein Handy in den Julischen Voralpen im Nordosten Italiens keinen Empfang, weshalb er keine Hilfe rufen konnte. Er schleppte sich noch zu einer Wasserquelle, wo er und sein Hund ganze sieben Tage und Nächte auf ihre Rettung warteten. 

Der Facebook-Post der italienischen Bergwacht zum Unfall in den Julischen Voralpen:

Sopravvive a sette notti all'addiaccio Venzone (ud) Un trentatreenne di Trieste è stato tratto in salvo questa mattina...

Gepostet von Soccorso Alpino e Speleologico Friuli Venezia Giulia - CNSAS am Donnerstag, 18. Februar 2021

Die Freundin des Mannes hatte ihn als vermisst gemeldet, als er nicht am vereinbarten Tag zurück nach Triest kam. Die italienische Bergrettung CNSAS fand den Bergsportler vom Hubschrauber aus eine Woche nach dessen Aufbruch in der Nähe eines Waldweges - zugedeckt mit einer topografischen Karte und eingegraben unter einem Laubhaufen zum Schutz vor der Kälte. 

Sein kleiner Hund sei ihm die ganze Zeit über nicht von der Seite gewichen, sagte der hungrige, durstige und verletzte Bergsportler nach seiner Rettung. Er wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. 

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