Am vergangenen Wochenende haben sich zwei tödliche Bergunfälle im Ostallgäu ereignet.

Am Sonntag ist ein Mann am Pilgerschrofen (1759 m) bei Schwangau tödlich verunglückt. Die Polizei vermutet, dass der 43-jährige Bergsportler vorgehabt haben könnte, von Pflach in Österreich über den Pilgerschrofen in Richtung Zwölf-Apostel-Grat zu wandern.

Aus noch ungeklärter Ursache stürzte der Alleingänger dann auf der Nordseite des Pilgerschrofens - in sehr steilem Felsgelände - rund 180 Meter in die Tiefe. Die eintreffende Bergwacht konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. 

Ebenfalls am Sonntag ereignete sich am Branderschrofen (1879 m) ein weiterer schwerer Bergunfall, bei dem eine 49-jährige Frau ihr Leben verlor. Die Rekapitulation des genauen Unfallhergangs ist derzeit noch Gegenstand von Ermittlungen. Nach Polizeiangaben wurde der Leichnam der verunglückten Bergwanderin aus Sicherheitsgründen erst am Montag geborgen. 

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