Der Speed-Bergsteiger und Dynafit-Geschäftsführer konnte den Dhaulagiri VII in Bestzeit besteigen.

Benedikt Böhm startete seine Speed-Begehung am 15. Oktober im Base Camp des Dhaulagiri VII auf 4.903 m. Bis zum Gipfel auf 7.246 m benötigte der 42-Jährige sechs Stunden und sechs Minuten.

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Der Mann, der schneller ist als sein eigener Schatten: Benedikt Böhm.

| © Dynafit / Alex D`Emilia

Anschließend fuhr Böhm auf Ski vom Gipfel ab und kehrte nach insgesamt sieben Stunden und 53 Minuten wieder zu seinem Ausgangspunkt zurück. Mit der neuen Rekordzeit konnte der Münchner sein selbst gesetztes Ziel von acht Stunden sogar etwas unterbieten.

"Der Dhaulagiri VII ist mit seiner gewaltigen Schneeflanke ein großartiger Skitourenberg. Die Schneebedingungen waren aber eine ziemliche Herausforderung. Von Bruchharsch und abgeblasenen Eispassagen war wirklich alles mit dabei. Außerdem war es wahnsinnig kalt und in Kombination mit der Höhe waren natürlich auch die Nächte vor dem Summit-Push sehr unruhig", erzählt Böhm. 

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© Dynafit / Alex D`Emilia

"Ich bin überglücklich, dass ich es in knapp unter acht Stunden geschafft habe, aber die Speed-Besteigung hat mich definitiv an meine körperlichen Grenzen gebracht. Am Ende ist der Kopf der entscheidende Faktor und da puscht es einen schon zusätzlich, wenn man weiß, dass man die Expedition in den Dienst einer guten Sache stellt." 

Der dreifache Familienvater hatte vor der Expedition die Aktion "United for Himalayan Kids" ins Leben gerufen. Bergsportausrüster Dynafit hatte für diesen Zweck eigens ein Stirnband entworfen, das während Böhms Expedition zum Sonderpreis von 10 Euro pro Stück im Online-Shop verkauft wurde. 

Über den Verkauf der Stirnbänder, die noch bis einschließlich 21. Oktober läuft, kamen bislang bereits 7.530 Euro zusammen. Der Erlös der Stirnbänder geht zu 100 Prozent an ein privat initiiertes Schulprojekt in Dandaphaya in Humla, eine der ärmsten Regionen Nepals.

Der Verein Nepal-Medical-Careflight mit Hauptsitz in Pfronten im Allgäu hat dort eine Schule gebaut, die inzwischen über 200 Kinder verschiedener Alterstufen besuchen. 

Weitere Informationen zur Expedition und dem Verkauf der Charity Headbands unter: www.dynafit.com/de-de/expedition-dhaulagiri-7

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1 Kommentar

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wolfgang.buedel@gmx.de

Ja, mit 3 Kindern zu Hause muß man das machen. Egomane