ALPIN-Redakteur Andreas Erkens hat sich den Oscar-Gewinner "Free Solo", der am 21. März in den deutschen Kinos anläuft, angeschaut. Seine Meinung lest ihr hier.

Um es gleich vorwegzunehmen: Diesen Film müssen Sie gesehen haben. Je größer die Leinwand, desto beeindruckender! Mit „Sie" meine ich: Alle! Nicht nur Kletterer. Weil die Doku mehr ist als ein Helden-Epos. Dazu gleich mehr. Die Story ist schnell erzählt: US-Kletterstar Alex Honnold gelang 2017 die erste Free-Solo-Begehung am El Capitan über die „Freerider“ (1000 m, IX/IX+). 

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Video: Hier könnt Ihr den offiziellen Trailer sehen.

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Der Film begleitet Alex und sein Umfeld von den Vorbreitungen bis zum waghalsigen Durchstieg. Dass der am Ende gelingt, ist erwartbar. Doch jetzt das Überraschende: Free Solo ist ein einzigartiges Porträt. Es kommt den Protagonisten so nahe, dass man mit ihnen leidet, sich mit ihnen freut und fürchtet. Dabei tritt Honnolds Über-Leistung in den Hintergrund – und die Gefühle aller in den Vordergund!

Das ist die Kunst der Dokumentarfilmer Elizabeth Chai Vasarhelyi und ihres (Kamera-)Manns, Ex-Kletter-Profi Jimmy Chin. Beide verbindet eine enge Freundschaft mit Alex. Mit herausragendem Ergebnis: Ein authentisches, berührendes und fesselndes Doku-Porträt, das Honnold mit all seinen Stärken und Schwächen zeigt und das 2019 zu Recht den Oscar als bester Dokumentarfilm erhalten hat!

ALPIN-Redakteur Andreas Erkens: "Die fesselnde Gratwanderung zwischen Doku und Porträt ist ein absolutes Meisterwerk und mein Kinohighlight 2019!"

Klickt Euch durch eine Fotogalerie mit Pressestimmen zum Film:

Am Donnerstag, dem 21. März, lief der oscarprämierte Dokumentarfilm in den deutschen Kinos an. 

Eure Meinung interessiert uns.

Was haltet Ihr von dem Dokumentarfilm "Free Solo"? Werdet Ihr den oscarprämierten Film anschauen oder habt Ihr ihn bereits gesehen? 

 
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9 Kommentare

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Anonymer User

Respekt !

Anonymer User

Der Film zeigt hervorragend das Ego von A. H. , seine Versessenheit (richtiges Wort?), seine Beziehungen und die Rolle des Filmteams . Unbedingt empfehlenswert.

Uli Früh

Beeindruckend obwohl man weiß das es gut geht. Der Oscar ist gerechtfertigt. Tiefe Einblicke in die Protagonisten. Grüße Uli Früh

Anonymer User

einfach genial

Achim

Mir hat der Film sehr gut gefallen. Allerdings dachte ich erneut wieder: Für extreme und herausragende Alpinistische bzw. Kletterleistungen ist die Kombination von ausgeprägtem Egoismus und psychischer Auffälligkeit schon von ausgesprochen großem Vorteil, wenn nicht sogar Bedingung und ob das erstrebenswert ist? (Nein!). Selbst ein Mikey Schaefer, der für sich ja schon ein krasser Typ ist, konnte bei den Aufnahme teilweise gar nicht hinschauen, dass war für mich, neben anderen einzelnen Stellen im Film, sehr aussagekräftig. Aber selbst anschauen lohnt sich. Insgesamt, egal wie man zu so einer Aktion steht, ist der Film meiner Meinung nach super gemacht und definitiv sehenswert.

Peter

Ein wirklich atemberaubender Film. Sehr persönlich, nicht nur Kletterszenen. Dramaturgisch spannend aufgebaut, faszinierende Kameraeinstellungen, verstörende Tiefblicke. Noch einen Tick besser als "Am Limit" von den Huberbuam. Absolutes Muss für einen Bergfan. Begeisternd. Weltklasse.

Kathrin B.

Diese Doku hat mich von der ersten Minute an gefessselt. Das muss man gesehen haben! Mir standen die Tränen in den Augen am Schluß !

Anonymer User

Sehr guter Film .Kulisse und Geschichte.Wahnsinns Leistung.

Lina

Ich kann es kaum erwarten, den Film im Kino zu sehen!