Alexander Megos und Norbert Sandner: Interview über 50 Jahre Rotpunktklettern
Vor 50 Jahren hat Kurt Albert den ersten roten Punkt an den Fels gemalt und damit freien Begehungen von Kletterrouten eine Definition und einen Namen gegeben. ALPIN hat mit Norbert Sandner und Alex Megos gesprochen. Norbert lebte gemeinsam mit Kurt Albert in einer legendären Kletterer-WG im Frankenjura. Alex Megos weiß als Spitzenkletterer heute einzuschätzen, wie sich das Klettern weiterentwickeln wird.

- Alexander Megos und Norbert Sandner im Interview
- Norbert Sandner über die Anbringung der ersten "roten Punkte" an der Wand
- Legendäre WG: Norbert Sandner, Wolfgang Güllich und Kurt Albert unter einem Dach
- Blick zurück: Alex Megos über seine Klettervergangenheit
- Damaliger vs heutiger Lebensstil: "Vor dem Klettern einen Joint"
- Kletttern in der Gegenwart: Rotpunktklettern heute
- Alex Megos zum Thema Pinkpoint und das Klettern mit Kneepads
- Wie stehen Norbert Sandner und Alex Megos zum Clipstick?
- Alex Megos über Ecopoint im Profisport
- Zwei verschiedene Kletterstile: Kunstwand und Fels
- Steckbrief Alex Megos
- Steckbrief Norbert Sandner
Alexander Megos und Norbert Sandner im Interview @(zwischenHeadlineTag)>
Kurt Albert gilt als Erfinder des Rotpunkts. Würdest Du sagen: "Kein Kurt – kein Rotpunkt"? Oder wäre der Rotpunkt-Gedanke dann vielleicht unter einem anderen Namen auch ohne die Person Kurt Albert entstanden?
Norbert: Das Freiklettern an sich war ja nicht neu, das war nicht Kurts Erfindung. Das Freiklettern ist schon vorher entstanden, im Elsandsteingebirge. Kurt hat dann die Idee des Freikletterns, nachdem wir öfters im Elbsandstein waren, in die Fränkische gebracht. Er hat das als das "echte" Klettern gesehen, sich eben nicht nur mit Steigleitern und Haken am Fels höher arbeiten.
1975 ist der Kurt dann halt auf die Idee mit dem roten Punkt gekommen. Er hat dann die Routen, die freigeklettert wurden, mit einem roten Punkt markiert. Die Definition war so, dass man ohne Hilfsmittel und ohne Sturz die Route durchklettern musste und wenn man geflogen ist, hat man das Seil abgezogen und ist wieder von unten gestartet.
Eigentlich sollte man sogar die Exen aushängen, aber das haben die meisten nicht gemacht. Man ist immer wieder vom Boden aus gestartet, bis es geklappt hat. Die erste Route, die Kurt 1975 mit dem roten Punkt markiert hat, war Rudi-Rott-Gedächtnisweg am Streitberger Schild. Das ist eine schwere 6+.

Im Hintergrund ein Bild der Kletterlegenden Kurt Albert (r.) und Wolfgang Güllich, davor Alex Megos (l.) und Norbert Sandner.
Kannst du dich an die erste Route erinnern, die du Rotpunkt geklettert bist? Welche Route war das?
Norbert: Ja, ich war 1976 bei einigen Begehungen selber dabei. Wir haben manche Routen gemeinsam probiert. Der "Frankenschnellweg" am Walberla war dann meine erste Tour, die ich Rotpunkt geklettert bin.
Alex: Das ist eine 8, oder?
Norbert: Der Kurt hat damals eine 7+ ausgeworfen, aber es war schon klar, dass das eine harte 7+ ist. Danach haben wir viele Begehungen gemeinsam gemacht, u.a. den Sautanz, 1981 war das glaube ich, an den Gössweinsteiner Wänden.

Interview in Forchheim: Olaf Perwitzschky und Holger Rupprecht mit Alex Megos und Norbert Sandner (von links nach rechts).
Alex: Dann muss doch auch schon bald die "Fight Gravity" gewesen sein?
Norbert: "Fight Gravity" und "Magnet" waren die nächsten aufsehenerregende Routen die man auch heute noch gut kennt. Der Sautanz, die Magnet, Fight Gravity - das waren alle drei legendäre Erstbegehungen von Kurt, die er natürlich alle Rotpunkt geklettert ist.
Das gesamte Interview mit Norberts Sandner und Alex Megos könnt ihr auf YouTube im Video ansehen:
Norbert Sandner über die Anbringung der ersten "roten Punkte" an der Wand @(zwischenHeadlineTag)>
Wie war das mit der Markiererei? Hat nur der Kurt rote Punkte gemacht oder haben dann alle, die irgendeine Route frei geklettert sind, rote Punkte an den Fels gemalt?
Norbert: Da waren damals so fünf, sechs, sieben Leute dabei, die in dem Rotpunkt-Team waren und die hatten alle zuerst eine Sprühdose und dann einen Pinsel. Ganz am Schluss habe ich immer einen kleinen Nagellack dabeigehabt, um ein ganz kleines Pünktchen an den Fels zu malen. Ganz am Anfang sind wir natürlich auch mit den „ursprünglichen Kletterern“, also mit den Kletterern, die ihre Routen technisch erschlossen haben, aneinandergeraten.
Die kamen an und haben natürlich gesagt: "Mensch, was seid ihr für welche mit den scheiß roten Punkten, was soll denn das?" Am Anfang waren die roten Punkte tatsächlich ein wenig zu groß und manchmal ist die Farbe nach unten gelaufen. Die Naturschützer sind auch noch dazugekommen und haben gesagt, was macht ihr denn für einen Scheiß. Kurt war aber immer offen und uns war schnell klar, dass wir den roten Punkt dezenter machen müssen. So kam es, dass wir am Schluss klein und schön rund mit Nagellack rumgepinselt haben.

Hier sprechen die Muckis: Alex beim Training vor dem Interview in seiner Kletterhalle in Forchheim.
Es gab, wie du gesagt hast, durchaus Widerstände. Wie haben euch die Traditionalisten gesehen?
Norbert: Ja, das war damals schon recht umstritten. Gerade die Alten haben gesagt: Ich habe diese Route vor 20 Jahren eröffnet und jetzt kommt ihr mit euren Punkten daher. Da waren wir am Anfang schon ein bisschen umstritten. Aber wir waren nicht ignorant, sondern wir haben uns auch mit den Leuten zusammengesetzt und ihnen versucht das Ganze zu erklären. Ich habe das sogar zu Hause bei mir diskutiert, denn mein Vater war ein begeisterter Hakenkletterer.
Und ja, die Diskussion mit den roten Punkten war dann nach einem halben Jahr oder nach einem Jahr ausgestanden. Wo wir aber nochmals für Aufruhr gesorgt haben, war an der Matterhornwand. In der Wand waren vielleicht so zwölf oder 14 Haken drin, die haben wir auf fünf zementierte Haken reduziert. Das konnte man danach nur noch frei klettern und die Erstbegeher haben mit ihren Trittleitern natürlich keine Chance mehr gehabt. Damit sind wir eindeutig zu weit gegangen.
Aber der Kurt wurde trotzdem sehr respektiert von allen und ich ebenfalls. Sicherlich auch deshalb, weil ich ja viel in den Alpen unterwegs war und oft in den Dolomiten geklettert bin. Da haben mich auch die Alten als Alpinisten und später natürlich als Bergführer akzeptiert. Außerdem hat der Kurt die Alten immer voll gelobt und gesagt: "Mensch toll wie ihr das macht, können wir die auch mal Rotpunkt probieren?" Kurt wollte nie Unruhe stiften.
Ich kann mich auch noch gut daran erinnern, wie der siebte Grad eingeführt wurde. Wir haben damals die "Pumprisse" wiederholt. In dieser Route wurden wir von Gerhard Bauer gefilmt. Anschließend hat uns der Alpenverein eingeladen. Dort ging die Diskussion los: "Sollten wir jetzt wirklich von 6+ nach oben einen siebten Klettergrad einführen?"
Der Kurt, der Spitzen-Mathematiker, war schlau genug um gleich zu sagen: "Die Skala muss nach oben offen sein. Ihr werdet sehen, in zehn Jahren werden noch ganz andere Schwierigkeiten geklettert." Die angestaubten Alpenvereinler kamen zu uns und meinten: "Jetzt ist seit 50 Jahren der 6er das Schwierigste was geht. Und auf einmal soll man alles öffnen und es wird schwerer und schwerer?"
Alex: Als ihr diese Routen Rotpunkt probiert habt, waren ja nur die geschlagenen Haken drin. Habt ihr diese irgendwann mal durch zementierte Haken ersetzt?
Norbert: Später ja. Ich bin aber mal in einer Route mit geschlagenen Haken geflogen und dann hingen vier Haken vor mir im Seil, die alle durch den Sturz rausgerissen waren. Ohne Grounder Gott sei Dank
Legendäre WG: Norbert Sandner, Wolfgang Güllich und Kurt Albert unter einem Dach @(zwischenHeadlineTag)>
Das Freiklettern war ja nicht nur ein Begehungsstil, es war auch ein Lebensgefühl. Da gab es eure legendäre WG ...
Norbert: ... in Oberschöllenbach. 14 Jahre haben wir dort zusammen in einem Haus gelebt, das hieß dann später "Hotel Frankenjura". Das war wirklich eine wilde Zeit. Eingezogen ist der Kurt mit der Ingrid, seiner damaligen Freundin, und meine Freundin Leena und ich. Der Wolfgang ist ein paar Jahre später dazugekommen. Und dann hat sich das durch die ganzen Fernreisen von uns so ergeben, dass immer mehr Gäste gekommen sind, von überall her. Es waren dann die besten Kletterer der Welt da mehr oder weniger zu Hause. Ben Moon, Jerry Moffatt, Ron Kauk, John Bachar war ewig lang hier, auch Kim Carrigan.

Nichts dem Zufall überlassen: Der Lebensstil ist für Alex entscheidend für volle Leistungsfähigkeit.
Legendäre Kletterer, die uns aber ganz schön motiviert haben. Bachar war zu der Zeit eine Klasse besser als Kurt und ich, das muss man sagen. Und das war wirklich sehr lehrreich für uns. Bernd Arnold war natürlich auch öfter da. Manchmal waren 30 Leute oder mehr im Haus.
Auf wieviel Quadratmetern?
Norbert: Das waren so ca. 120 Quadratmeter. Im Keller ging es ab wie Sau. Der Wolfgang war am Anfang sehr schüchtern. Anderes der Kurt. Es sind auch immer mehr Mädels dazukommen und da ging es dann schon kreuz und quer ... Der Jerry hat immer Mädels aus der Disco mitgebracht. Aber gearbeitet hat eigentlich keiner von den Kletterern.
Das war für mich manchmal sehr anstrengend. Ich war der Einzige, der einen Job hatte. Ich hatte zu dieser Zeit ein Klettergeschäft übernommen. Wenn ich dann um 18 Uhr heimkam, hockten die ganze Leute daheim rum. Ich bin oft nach oben verschwunden. Doch es hat nie lange gedauert, dann war der Wolfgang bei mir: "Norbert, hast du nicht ein Weinchen für uns?" Kurze Zeit später sind die Leute langsam alle zu mir nach oben gekommen. Mit Ruhe war da nicht viel.
Damals hat das Telefonieren noch viel gekostet und die Leute haben alle nach Übersee telefoniert. Bezahlen durfte ich. Dem Kurt und dem Wolfgang habe ich deshalb einen Job bei mir in der Kletterschule angeboten, so konnten sie sich etwas Geld dazuverdienen. Dort haben sie wenigstens einige Privatführungen für die Kletterschule gemacht und ich war finanziell etwas entlastet.
Blick zurück: Alex Megos über seine Klettervergangenheit @(zwischenHeadlineTag)>
Alex, du bist Jahrgang 1993, die WG in Oberschöllenbach hat sich 93 aufgelöst. Du kletterst, seit du sechs bist. Waren Kurt, Wolfgang, Norbert für dich präsent, waren das "Helden" oder hast du die gar nicht so auf dem Schirm gehabt?
Alex: Wenn man in der Fränkischen groß geworden ist, hat man die alle präsent gehabt. Das war natürlich eine andere Zeit, aber das lag ja noch nicht so weit zurück. Da es noch nicht so viele Hallen gab, war das Felsklettern das Wichtigste, weshalb die ganzen Leute von damals eine große Rolle gespielt haben. Ich würde sagen, dass es erst in den letzten fünf oder zehn Jahre durchaus Kletterer gibt, die mit den Leuten von damals gar nichts mehr anfangen können. Vor allem, weil das Klettern in den Hallen viel größer geworden ist. Heutzutage gibt es ja wirklich viele Kletterer, die nur in der Halle klettern.
Kannst du dich an deine erste Route erinnern, die du Rotpunkt geklettert bist?
Alex: Ja, das war meine erste Route, die ich vorgestiegen bin. Als kleiner Knirps klettert man ja meist Toprope. Ich kann dir leider nicht mehr sagen, an welchem Fels das war, aber ich weiß noch, dass es eine 5+ war.

Aller Anfang ist schwer: Seine erste Kletterroute war eine 5+. Heute klettert Alex eine 9b+!
Wer hat dir das Klettern beigebracht? Deine Eltern?
Alex: Mein Vater hat damals einen Kurs bei Norbert in der Uni gemacht und danach hat mein Vater angefangen zu klettern. Technisches Klettern gab es damals nicht mehr, also bin ich mit dem freien Klettern von Routen groß geworden. Für mich war immer klar, dass Rotpunkt eigentlich der einzige wirkliche Begehungsstil ist.
Wie war das denn für dich, Alex, als du dann spätestens 2013 nach deiner Onsight Begehung der ersten 9a weltweit an deinen ehemaligen Idolen vorbeigezogen bist?
Alex: Da ist sicherlich vielen Leuten bewusst geworden, dass sich das Klettern weiterentwickelt hat. Ich glaube nicht mal, dass man ein fitterer Kletterer ist als die Jungs damals. Fit waren die damals auch. Man ist einfach ein besserer Ketterer. Wenn man den Wolfgang Güllich nimmt und ihn heute mit einem Weltklasse-Kletterer vergleicht, am Campus Board oder bei einarmigen Klimmzügen, waren die damals nicht schwächer als die Leute heute.

Weltklasse unter sich: Wolfgang Güllich mit Franz Beckenbauer.
Man ist einfach ein besserer Ketterer. Wenn man Wolfgang Güllich nimmt und ihn vergleicht mit einem Weltklasse-Kletter heute am Campusboard oder bei einarmigen Klimmzügen, waren die damals nicht schwächer als die Leute heute. Aber ich glaube, dass es viel ausmacht, dass man heute weiß, dass "mehr" möglich ist. Man muss sich das vorstellen, als Wolfgang damals "Action Directe" probiert hat, da gab es nichts Vergleichbares. Er hat den Mut aufgebracht, irgendetwas zu probieren, was es noch nie gegeben hat. Für alle, die danach kamen war das schon viel einfacher. Sie wussten: Es geht!
Norbert: Der Wolfgang Güllich war körperlich wirklich ultra fit und stark. Aber es hat sich auch am Stil viel geändert. Die ganze Fußtechnik, die Schwerpunktzüge und das Eindrehen und Hooken. Der Wolfgang ist ziemlich breit und statisch geklettert und hat unheimlich viel mit seiner Körperkraft gemacht. Es hat sich also auch an der Technik viel geändert.
Damaliger vs heutiger Lebensstil: "Vor dem Klettern einen Joint"@(zwischenHeadlineTag)>
Norbert, du hast uns geschildert wie es in den Klettererkreisen damals abging. Könnte man mit so einem Lebenstil heute noch in der Weltspitze mitklettern?
Norbert: Nicht wenig Alkohol, ziemlich wenig Schlaf und viel Sex. Da ist der Alex natürlich auf einem ganz anderen Pfad. Ich sage ja oft zu ihm: Mensch, mit dir kann man nicht einmal einen Wein oder ein Bier trinken. Er sagt dann immer ganz diplomatisch: Es schmeckt mir halt nicht.
Früher nach einer erfolgreichen Rotpunktbegehung waren wir anschließend immer in einer Gaststätte und haben gefeiert. Einmal wollte der Kurt mit seinem Golf über ein Bahngleis fahren. Dann hat ihn die Polizei angehalten und gesagt: "Herr Albert, fahren Sie jetzt besser schnell nach Hause." So etwas wäre heute nicht mehr denkbar.
Alex: Ja, da hat sich schon einiges getan. Ich glaube, es sind einfach immer weniger Leute geworden, die quasi so einen Lebensstil führen konnten und dann doch noch Weltklasse klettern. Es gibt schon vor allem draußen noch Leute, die aus irgendwelchen Gründen Weltklasse sind und vielleicht jetzt nicht den Profi-Kletter-Lebensstil an den Tag legen, wie man ihn sich vorstellt. Aber das sind eher die Ausnahmen.
Norbert: Das krasseste Beispiel damals war der Kletterer Jerry Moffat. Er hat sich nichts geschert. Zum Beislpiel hat er sich vor dem Klettern schnell noch einen Joint reingezogen und dann ist er voll abgegangen. Aber der Jerry war ein top Kletterer. Ganz anders war der Patrick Edlinger und auch der Stefan Glowacz bei Wettkämpfen. Das waren immer richtige Poser.
Die breite Masse der Profikletterer ernährt sich gesund, geht früh ins Bett, die trinken keinen Alkohol, die rauchen nicht. Vielleicht täte es gewissen Leuten aber gut, wenn sie mal ein bisschen lockerer werden würden. Der Großteil der Leute wird meiner Meinung nach eingebremst, weil sie halt so penibel und so genau sind.
Chris Schama ist doch mal bei einem Weltcup disqualifiziert worden, weil er zwischen Halbfinale und Finale einen Joint geraucht hat.
Alex: Das ist schon witzig, dass er dafür bekannt ist und für seine Disqualifizierung und gar nicht so bekannt dafür, dass er auch Weltcups gewonnen hat.
Unabhängig von dem Party-Moment, gehörte zum Rotpunkt und Freiklettern der 70er, 80er Jahre ja auch der weltoffene Lebensstil. Ist das für euch etwas, was ihr gerne in die Gegenwart mitnehmt, oder spielt das für euch heute keine Rolle mehr?
Alex: Doch, ich glaube schon, dass dieses Kennenlernen neuer Kulturen und der Menschen aus unterschiedlichen Ländern genauso ist wie früher. Vielleicht sogar noch ausgeprägter, weil inzwischen ja noch viel mehr Leute klettern. Auch in Ländern, in denen früher gar nicht geklettert wurde. Wenn man sich den Weltcup anschaut, da trifft man Leute von überall her und dieser Austausch, der damals auch stattgefunden hat, der findet heutzutage auch immer noch statt.
Norbert: Wir haben unsere WG 1993, nach dem Tod von Wolfang, aufgegeben. Danach kam eine Zeit, in der fremde Kletterer oder Ausländer nicht mehr sehr beliebt waren in Franken. Die Franken wollten lieber unter sich bleiben. Aber seit es den Alex gibt, kommen wieder viel mehr internationale Top-Kletterer hierher. Der hat das wieder richtig aufleben lassen. Die Leute wohnen dann beim ihm zu Hause oder bei seinen Eltern. Das ist dann schon fast wieder so, wie es bei uns früher war.
Steckbrief Alex Megos @(zwischenHeadlineTag)>
Mein voller Name ist …. Alexander Megos
Geboren wurde ich …. am 12.08.1993 in Erlangen
Gelernt habe ich … viel in der Schule, sinnvoll davon war nur weniges
Mit mir wohnen … meine Freundin und zwei haarige Katzen
Social Media Fans habe ich … ein paar aus aller Welt
Mich unterstützen … meine Familie, meine Freunde und natürlich meine Sponsoren
Meine Website lautet … wartet lieber nochmal auf eine bessere Webseite von mir
Steckbrief Norbert Sandner @(zwischenHeadlineTag)>
Mein voller Name lautet ... Norbert Sandner in Nürnberg
Geboren wurde ich ... am 30.10.1953
Gelernt habe ich ... Sportkaufmann und Marketing / Staatlich geprüfter Bergführer
Mit mir wohnen … meine Frau und meine drei Töchter
Social Media Fans habe ich ... ein paar ;-)
Mich unterstützt ... Patagonia
Interview von Olaf Perwitzschky und Holger Rupprecht






2 Kommentare
Kommentar schreibenNorbert wirkt frei und mit dem Herz am rechten Fleck. Der junge Bursche Alex ist für mich der Prototyp des Spießbürgers des 21. Jahrhunderts.
Norbert ist einfach ein begnadeter Geschichtenerzähler!