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zurück zu "Lawine fordert zwei Menschenleben: Verschüttete erst nach Stunden gefunden"

Die Lawinenverschüttetensuche in Bildern

LVS-Suche: So geht's richtig

Bei der Suche nach einem Lawinenverschütteten zählt jede Sekunde. Wir zeigen euch die LVS-Suche in 5 Schritten und was ihr von der Signal- über die Grob bis zur Feinsuche beachten müsst. Unsere Galerie ersetzt dabei aber keinen LVS-Kurs und auch nicht das praktische Üben. Denn nur, wenn ihr die Suche regelmäßig übt, wisst ihr im Notfall auch schnell, was zu tun ist!
Schritt 1: Signalsuche im Eiltempo. LVS zum Ohr, am Display sieht man ohnehin nichts.
© IMAGO / Eibner Europa
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Schritt 1: Signalsuche im Eiltempo. LVS zum Ohr, am Display sieht man ohnehin nichts.

Tempo: sehr rasch

Position: aufrecht laufend.

Nach Stillstand der Lawine werden die LVS-Geräte der Retter auf Empfang gestellt und es wird nach dem Erstempfang gesucht. Alle Personen, die nicht unmittelbar in die Suche involviert sind, schalten die Geräte aus. Bei der Signalsuche ist auf herausragende Körperteile oder Gegenstände zu achten.

Man ist so schnell wie möglich im primären Suchraum unterwegs. Dabei wird das LVS-Gerät zum Ohr gehalten. Information bei Erstempfang an die Gruppe (bei mehreren Rettern) durch lautes Rufen "Signal".

Schritt 2: Grobsuche mit Blick auf das Display. Previous Next
Schritt 2: Grobsuche mit Blick auf das Display.

Tempo: rasch

Position: aufrecht, schnell gehend.

Nach dem Erstempfang beginnt die Grobsuche. Dabei nähert man sich dem Verschütteten, unabhängig davon, welches LVS-Gerät verwendet wird, immer auf einer Feldlinie (in einem Bogen). Bei modernen, digitalen Geräten folgt man den im Display angezeigten Richtungsangaben (Pfeile).

Im Display wird die Entfernung (ungefährer Wert) angezeigt. Diese Anzeigen sowie eine entsprechende akustische Unterstützung machen die LVS-Suche deutlich einfacher.

Schritt 3: Feinsuche mit Einkreuzen.
© Birgit Gelder
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Schritt 3: Feinsuche mit Einkreuzen.

Tempo: langsam

Position: gebückt

Gerät gleitet an der Schneeoberfläche dahin. Spätestens ab ca. drei Meter Entfernungsanzeige beginnt die Feinsuche. Da mit den modernen LVS-Geräten eine relativ genaue Positionsbestimmung durchgeführt werden kann, reicht es, wenn man die geringste Entfernung zum Verschütteten durch einmaliges "Einkreuzen" ermittelt.

Dabei wird das LVS-Gerät langsam und präzise über die Schneeoberfläche geführt und der Punkt mit der kleinsten Distanzanzeige markiert (Schaufel hineinstecken). Bei nur einem Verschütteten wird das eigene LVSGerät auf "Senden" zurückgeschaltet und rasch in einer verschließbaren Tasche am Körper versorgt.

Schritt 4: Punktortung mit Sonde.
© Birgit Gelder
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Schritt 4: Punktortung mit Sonde.

Die letzte Phase der Verschüttetensuche stellt die Punktortung mittels Sonde dar. Begonnen wird bei der Markierung durch die Schaufel. Führt der erste Sondenstich nicht zum Erfolg, wird spiralförmig weitersondiert (Abstand der Sondierpunkte 25 cm). Durch eine systematische Sondierung lässt sich relativ rasch ein größerer Bereich absuchen. Hat man einen "Treffer", bleibt die Sonde als Orientierung für das Ausschaufeln stecken.

Beim Sondieren führen wir die Sonde im rechten Winkel zur Schneeoberfläche ein. Der "Sondentreffer" wird wieder lautstark kommuniziert - "Fund".

Schritt 5: Ausschaufeln von unterhalb.
© Max Dräger
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Schritt 5: Ausschaufeln von unterhalb.

Durch systematisches Schaufeln ist eine deutliche Zeitersparnis möglich.

Schnellstmöglich gilt es nun den Kopf und die Atemwege freizulegen, um das Überleben des Verschütteten zu gewährleisten. Entscheidend dabei ist, dass man keinen "Brunnenschacht" gräbt, sondern den Schnee großflächig wegschaufelt. Als derzeit wohl schnellste Schaufelstrategie in der Gruppe kann das V-förmige Schneeförderband von Manuel Genswein bezeichnet werden.

Dazu stellen sich die Retter V-förmig unterhalb der Sonde auf. Der Abstand der Retter zueinander beträgt Armlänge, wobei man sich wechselseitig positioniert. Das Kommando übernimmt der Retter an der Spitze. Dieser hat auch die höchste Belastung, daher wird im Uhrzeigersinn rotiert.

Nur dadurch kann auch über einen längeren Zeitraum die Schaufelleistung hochgehalten werden. Sobald man den Körper erreicht, müssen schnellstmöglich die Atemwege freigelegt werden: Dazu verwendet der Retter an der Spitze nur mehr seine Hände, um das Opfer vor weiteren ...

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