Piste und Felsen

Eine hybride Skitour, die anfangs im oder neben dem meist mäßig frequentierten Skigebiet verläuft und ein alpines Finale mit leichter Felskraxelei bietet.

  • Tourdaten
  • Anreise
  • Literatur
Skitour, mittel Deutschland
Dauer 3:30 Std.
Strecke 10,68 km
Aufstieg 1040 Hm
Abstieg 1040 Hm
Höchster Punkt 1664 Hm
Tiefster Punkt 604 Hm
Bewertung
Kondition
Technik
Erlebniswert
Landschaft
Exposition
N O S W
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Beste Zeit

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Tourbeschreibung

Bis zur Steinlingalm handelt es sich um eine beliebte Pistenskitour. Der Gipfelanstieg ist steiler und führt durch die skurrile Felslandschaft der Kaisersäle zum Skidepot. Von dort gehte es in kurzer, leichter Kraxelei zum großen Chiemgaukreuz.

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof marschiert man entlang der Hauptstraße fünf Minuten bis zum südlichen Ortsende. Hier können bei ausreichend Schnee die Ski angeschnall werden. Über die sanft ansteigende Wiese steigt man links an den Häusern von Hohenaschau und dem Gehöft Fuchslug vorbei zur Skipiste auf. Den ersten Steilhang der Piste, der oft wenig Schnee hat, kann man rechts über eine Kehre der Forststraße umgehen. Im weiteren Verlauf folgt man der Piste zum Teil ewas steiler hinauf bis zur Talstation des Kaltwasserl-Lifts. Wer nicht über die steile Skipiste aufsteigen möchte, kann die daneben in Kehren durch den Wald führenden Wanderwege nutzen. Nun führt die Schneise schräg nach links hinauf zu einem flachen Rücken, wo man auf eine Fahrstraße trifft. Die Straße leitet nun leicht ansteigend nach links zu den Almböden des Gorilochs wo mehrere Skipisten zusammentreffen. Am besten steigt man nun am linken Rand der Pisten hinauf zur quer verlaufenden Fahrstraße, folgt dieser kurz nach links in einen Graben und folgt diesem an der Bergwachthütte vorbei bis zur Steinlingalm. Der Gipfelanstieg folgt zunächst kurz dem Sommerweg, der allerdings im letzten Stück zu den Felsen hin sehr steil wird. Bei hoher Schneelage kann man vor der Steilstufe nach rechts durch die Latschenzone zur Schlechinger Scharte aufsteigen. Eine abenteuerliche Felsklamm leitet von hier nach Osten zu den sog. Kaisersälen, durch die man noch so weit wie möglich mit Ski aufsteigt. Zuletzt geht es zu Fuß entlang des Sommerwegs über einige Felsstufen zum Gipfel-Felsblock. Eine Stahlkette führt hier auf die Nordseite und über den kurzen Ostgrat gelangt man zum Gipfelkreuz.
Abfahrt: Bei genügend Schnee kann man meistens über eine kurze, steile Stufe vor der erwähnten Felsklamm rechts zum breiten, flacheren Hang abfahren. Links haltend geht es direkt hinab ins Skigebiet und über die Skipiste zurück ins Tal.

Die Steinlingalm im Abendlicht über dem Hochnebelmeer

| © Markus Stadler

Sicherheitshinweise

Bis zur Steinlingalm bewegt man sich immer wieder im Skigebiet. Die Skipisten sind von 20 Uhr bis 9 Uhr morgens gesperrt - Ausnahme ist der Donnerstag, dann kann man bis 24 Uhr auf den Pisten unterwegs sein.

10 Tipps "Sicher auf Skitour" findet Ihr hier.

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Ausrüstung

Skitourenausrüstung.

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Alle ALPIN-Tests zum Thema Skitour findet Ihr hier.

Alles, was Euch noch für diese Tour fehlt, gibt es im ALPIN-Shop.

Am Donnerstag ist an der Kampenwand Tourengeherabend und die Steinlingalm und Gorialm haben abends geöffnet.

Tipp des Autors Markus Stadler

Weitere Infos und Links

INFO
Tourist-Information Aschau, Kampenwandstr. 38, 83229 Aschau i. Chiemgau, Tel.: +49 8052 90490, aschau.de

 

GEHZEITEN
Bahnhof Aschau - Fuchslug 0:15 Std.,
Fuchslug - Kaltwasserl 0:30 Std.,
Kaltwasserl - Goriloch 0:30 Std.,
Goriloch - Steinlingalm 0:30 Std.,
Steinlingalm Kampenwand 0:45 Std.
Abstieg zum Skidepot, Abfahrt + Rückweg zum  Bahnhof ca. 1:00 Std.

 

EINKEHR
Gasthaus Steinlingalm, 1452 m, steinlingalm.de, Tel: +49 8052 2962
Gorialm, 1238 m, Tel: +49 151 72113792

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