Das sind die Verhaltensempfehlungen vom DAV für umweltfreundliche Touren am Berg.

Wege benutzen

Benutzt bitte die markierten Wege – vor allem, wenn es sich um ein Wald- und Moorgebiet handelt. Das ist nicht nur bequemer, sondern auch im Sinne einer durchdachten Lenkung durch ökologisch sensible Flächen.

Abkürzungen vermeiden

Kleine Abkürzer oder Abschneider an Wegkehren haben manchmal große Auswirkungen: Je nach geologischem Untergrund und Hangneigung kann sich aus einer harmlosen Verletzung der Grasnarbe eine Erosionsrinne und schließlich eine großflächige Bodenzerstörung entwickeln.

© DAV/Hans Herbig

Abseits der Wege - nur in Ausnahmefällen!

Wenn schon mal ein Abstecher abseits der Wege und üblichen Routen gewagt wird, dann bitte nur außerhalb von Schutzgebieten und oberhalb der Baumgrenze. Wanderer abseits von Wegen oder außerhalb der üblich frequentierten Tageszeiten können unter Wildtieren erhebliche Unruhe verursachen. Das trifft vor allem im Herbst und in den leider immer häufiger schneearmen Wintermonaten zu.

Müll wieder mitnehmen

© picture alliance

Keinen Müll zu hinterlassen, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Nehmt bitte auch kompostierbare Speisereste wieder mit ins Tal, denn unter den im Gebirge herrschenden Bedingungen geht der biologische Abbau viel, viel langsamer voran!

Pflanzen schonen

Pflanzen sollte man besser fotografieren anstatt sie zu pflücken. Das ist nicht nur ein Beitrag zum Artenschutz! Auch der nächste Wanderer kann sich dann noch an der Blumenpracht erfreuen.

Nur zu Fuß auf die Hütte

Hüttenversorgungswege werden von einem sportlichen und umweltbewussten Wanderer weder mit dem eigenen Pkw noch mit dem Taxi befahren.

Gegenseitige Rücksicht

Solltet ihr eure Wanderung mit dem Fahrrad kombinieren, dann beachtet, dass Fußgänger immer Vorfahrt haben. Meidet schmale Wege zu „Stoßzeiten“ wie Feiertage und Wochenende.