Wir stellen Euch Hilfsmittel für ein spielerisches Fingertraining vor. So könnt Ihr auch zu Hause Muskeln, Sehnen und Gelenke auf schonende Weise auch "in Schuss" halten.

Mit minimalen Aufwand und ein paar einfachen "Hilfsmitteln" schult Ihr Koordination, fördert die Durchblutung der Hand oder kräftigt Eure Muskulatur. 

Wer seinen Fingern regelmäßig diese kleinen "Streicheleinheiten" gönnt, hält sie geschmeidig und beweglich und beugt damit auch Überlastungsschäden vor.

Machen sich jedoch Schmerzen bemerkbar, solltet Ihr diese Warnsignale unbedingt ernst nehmen und pausieren. Ist das Gelenk erst mal überlastet, kann es Monate dauern, bis es wieder voll belastet werden kann.

Wer kann helfen?

Oft ist es sinnvoll, die Hand- und Fingerknochen von einem Profi behandeln zu lassen. Physio- und Manualtherapeuten können den Kräftigungsprozess unterstützen.

Nicht selten entstehen Überlastungsprobleme in den Fingern durch eine Blockade der Halswirbelsäule. Außerdem löst der Therapeut sogenannte Verklebungen und Blockaden in den Knochen-Knorpel-Strukturen und fördert so die Durchblutung.

Durchblutung

Ein Igelball sorgt mit seiner unregelmäßigen Oberfläche für ein prickelndes Erlebnis. Entweder knetet man ihn nur in einer Hand oder rollt ihn mit der rechten über die linke Hand - und umgekehrt. Handrücken nicht vergessen!

Auch Schaumgummipolster sind zum Aufwärmen der Finger gut geeignet.

Kräftigung

Die haben es in sich! Wer mit dem Gripmaster, Powerball oder Knetring gegen den Widerstand ankämpft, kräftigt seine Fingermuskulatur schonend, aber nachhaltig.

Fördert die Stärke der Finger: ein Knetring.

Beweglichkeit

Die chinesischen Qi-Gong-Kugeln fördern spielerisch die Beweglichkeit der gesamten Hand. Beide Kugeln werden in einer Hand gerollt, bewegt - abwechselnd links oder rechtsherum - und dürfen sich dabei nicht berühren. Schöner Nebeneffekt: Das wirkt meditativ-entspannend auf den gesamten Körper!

Rehabilitation

Knetmassen und Schaumgummis gibt es in verschiedenen Stärken. Immer mit der weichsten Masse beginnen. Und dann im aufsteigenden Härtegrad mit den verschiedenen Versionen weiter üben. So erreicht man langsam einen ansteigenden Kräftigungsgrad.

Außerdem sorgt die ständige Bewegung für eine gute Durchblutung verletzter Strukturen. Geduld und wochenlanges Üben mit diesen einfachen Mitteln werden bestimmt belohnt! Denn wer zu früh belastet, landet garantiert wieder beim Arzt.

Und wie trainieren Kletter-Promis wie beispielsweise Simon Gietl, Katharina Saurwein, Babsi Zangerl, Angelika Rainer oder Michi Wohlleben zuhause? Klickt Euch durch unsere Galerie mit witzigen Social-Media-Posts: