Mount Everest: Tyler Andrews kündigt weiteren Rekordversuch an@(zwischenHeadlineTag)>
"Es ist offiziell: Ich kehre diesen Oktober zum Mount Everest zurück, um den Geschwindigkeitsrekord ohne zusätzlichen Sauerstoff zu brechen", zitiert das Portal ExplorersWeb den US-Athleten. Laut den Informationen des Blogs will der Trailrunner Mitte September nach Nepal aufbrechen und Anfang Oktober den vierten Anlauf wagen. Dafür verzichte er sogar an der Teilnahme am Ultra Trail du Mont Blanc (UTMB), ließ Andrews wissen.
Wie bei den bisherigen FKT-Versuchen will Andrews auch dieses Mal auf Sherpa-Unterstützung im Aufstieg und zusätzlichen Sauerstoff verzichten. Die Fixseile wolle er hingegen verwenden. Bereits drei Anläufe hat der 35-Jährige allein im vergangenen Frühjahr unternommen. Der erste scheiterte an defekter Ausrüstung, der zweite – bei dem Andrews mit zusätzlichem Sauerstoff gestartet war – wurde vom Expeditionsanbieter wegen schlechter Bedingungen abgebrochen. Bei seinem dritten Lauf kehrte er kurz nach Camp 4 um.
"Ich bin überzeugt davon, dass der Rekord für mich machbar ist"@(zwischenHeadlineTag)>
"Nachdem ich im Frühjahr dreimal den Rekord nicht gebrochen hatte, gab es ein Zeitfenster von etwa zwölf Stunden, in dem ich dachte: 'Hier will ich nie wieder sein'. Aber als ich nach Kathmandu zurückkam, duschte und gut schlief, änderte sich alles. Ich war überzeugt, dass dieser Rekord für mich machbar ist – ich muss nur noch alles richtig machen", so Andrews gegenüber ExplorersWeb.
Der Trailrunner will die seit 1998 gültige Bestzeit von Kazi Sherpa über 20 Stunden und 24 Minuten ohne Sauerstoff vom Basislager bis zum Gipfel brechen. Während Kazi Sherpa für den Abstieg auf Flaschensauerstoff zurückgriff, will der Amerikaner laut eigener Aussag nicht auf O2 zurückgreifen, es sei denn, es gebe Sicherheitsbedenken.
Dass sich die Schwierigkeiten einer Winterbesteigung als durchaus anspruchsvoller erweisen als die Bedingungen im Sommer, kümmert den Athleten wenig. Der 35-Jährige hebt stattdessen die Vorzüge des Spätjahrs hervor: "Statt der über 1000 Menschen im Frühjahr werden im Herbst insgesamt etwa ein Dutzend Menschen am Berg sein", sagte er. "Das bedeutet keine Staus und die Möglichkeit, optimale Wetterfenster ohne Konkurrenz zu wählen."
Zusätzlich setzt er (vielleicht auch aus finanziellen Aspekten) auf einen noch spartanischeren Support. Lediglich eine Person werde in Lager 4 stationiert, um im Ernstfall helfen zu können. Die nötige Ausrüstung wolle er selbst tragen.



2 Kommentare
Kommentar schreibenWenn man aber sponsoren benötigt, muss man vorher damit werben. Ist ja nicht gerade günstig. Auch wenn man viel selbst trägt.
Vielleicht wäre es gescheiter mal die Rekorde nicht im Voraus immer anzukündigen. Sie machen sich den Erwartungsdruck gleich selbst.
Besser das gesteckte Ziel erreichen oder halt abbrechen und dann sich in den Medien präsentieren.
Und ja ich war noch nie auf einem 8000-er aber 60mal auf über 4000m teilweiser über 6500m und höher.