Ein neues Wahrzeichen in Berlin?

Projekt "The Berg": Alpenglühen in Tempelhof

Berlin hat vieles: das Brandenburger Tor, den Alexanderplatz, das Olympiastadion, massig Schulden. Bald hat man auch noch ein riesiges Areal, das ungenutzt brach liegt. Was also tun mit dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof? Warum nicht einen Berg darauf setzen! Nicht irgendeinen, sondern einen richtig großen. Einen, der sich als der Hauptstadt würdig erweist - und die Münchner vor Neid heulen lässt.

Projekt "The Berg": Alpenglühen in Tempelhof

Aus dem Manifest von "The Berg":

Völlig neues Stadtbild: Leben im Schatten des Berges.
Völlig neues Stadtbild: Leben im Schatten des Berges.

Während große und reiche Städte anderswo die Grenzen des Möglichen testen, indem sie gigantische Hotels in Segelform, kilometerhohe Wohntürme oder scheinbar über dem Wasser schwebende Kulturtempel bauen, leistet Berlin sich einen Berg.

Berlin muß ihn aber nicht bauen, um ihn zu besitzen. Auch sonst nicht verlegen, behaupten wir einfach einen Berg zu haben. Wir malen uns unseren Berg aus, so großartig und so lange, bis wir ihn selber sehen können: Über Tausend Meter ist er hoch.

Hauptstadtgämse bei der Arbeit.
Hauptstadtgämse bei der Arbeit.

Schon im Herbst und noch im Frühjahr ist sein Gipfel schneebedeckt. Die Hamburger erblassen vor Neid, die Münchner beginnen sich Ihres entfernten Alpenpanoramas zu schämen und die in der Entzauberung physischer Utopien erprobten Planer des mittleren Ostens schaffen umgehend naturgetreue Kopien.

Tempelhof ist im Bewußtsein nicht nur der Berliner: Die Leute kommen in Scharen um den Berg nicht zu sehen.