Unfälle in den Alpen: Auch in den Ammergauer Alpen stirbt ein Bergwanderer

Vier Italiener verunglücken im Mont-Blanc-Massiv

Am vergangenen Wochenende sind bei Unfällen in den Alpen mindestens fünf Bergsteiger ums Leben gekommen. Im Mont-Blanc-Massiv verunglückten vier italienische Bergsteiger tödlich, in den Ammergauer Alpen stürzte ein Bergwanderer 150 Meter in die Tiefe.

Vier Italiener verunglücken im Mont-Blanc-Massiv
Im Mont-Blanc-Massiv kamen vier italienische Bergsteiger ums Leben. Bild: dpa.
Im Mont-Blanc-Massiv kamen vier italienische Bergsteiger ums Leben. Bild: dpa.

Vier italienische Bergsteiger aus dem Piemont sind am Samstag auf der französischen Seite des Montblanc-Massivs ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich auf einer Höhe von 3600 Metern am Aiguille du Midi des Alpen-Massivs, wie italienische Medien am Sonntag berichteten.

Die französische Hochgebirgsgendarmerie hatte die Suche aufgenommen, nachdem die vier Bergsteiger am Abend nicht in ihrer Berghütte angekommen waren. Die Leichen wurden nach Chamonix gebracht. Die verunglückten Bergsteiger waren den Angaben zufolge zwischen 35 und 40 Jahre alt und stammten aus der Gegend von Turin. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst nicht bekannt. Die Männer sind möglicherweise bei einem 1000 Meter tiefen Sturz ums Leben gekommen.

66-jähriger Bergwanderer stürzt in den Ammergauer Alpen in den Tod

Ein Bergwanderer ist am Branderschofen in den Ammergauer Alpen (Bayern) in den Tod gestürzt. Wie die Polizei mitteilte, entdeckten Rettungskräfte am Sonntagmorgen die Leiche des 66-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen. Er war nach einer Wanderung am Samstag nicht zum Abendessen in seiner Pension in Füssen erschienen, woraufhin der Vermieter die Polizei rief. Offenbar war der Mann vom Weg abgekommen und 150 Meter in die Tiefe gestürzt.