Wenige Stunden vor der Geburt seiner Tochter ist Hari Berger tödlich verunglückt. Der österreichische Dreifach-Weltmeister im Eisklettern wurde beim Training im Bereich der so genannten Eiskapelle bei Hintersee von einer abgebrochenen Eiswand begraben und konnte nur noch tot geborgen werden.

Tödlich verunglückt: Hari Berger. Bild: Hermann Erber.

Auch die Besten ihres Fachs sind vor katastrophalen Unfällen nicht gefeit: Harald Berger war seit Jahren der dominierende Eiskletterer weltweit. Drei Mal konnte er seit 2002 den Eiskletter-Weltcup für sich entscheiden, drei Mal glückte ihm auch der Gewinn der Weltmeisterschaft.

Am Mittwoch, 20.12., trainierte der Salzburger mit zwei Kletter-Partnern im Bereich der so genannten Eiskapelle bei Hintersee. Gegen 14:00 nachmittags kam es zu dem folgenschweren Unglück. Hari Berger kletterte an einem Eiskegel, der - vermutlich durch einen Pickelschlag ausgelöst - brach. Der 34-Jährige wurde von den Eismassen begraben. Die eilig herbeigerufenen Rettungskräfte brauchten mehrere Stunden, um sich mit Motorsägen und schwerem Gerät bis zu dem Toten vorzuarbeiten.

Wenige Stunden später, am 21.12. um 00:31, brachte Haris Freundin Kirsten Buchmann eine gesunde Tochter zu Welt.

Der Bergführer und Extremkletterer Albert Leichtfried hat in Absprache mit der jungen Mutter eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um der nun vaterlosen Familie Hilfe zukommen zu lassen.

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Weitere Informationen zu Hari Berger:

www.haraldberger.at

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